Israelkongress
Israel - Licht der Welt

19. bis 22. September 2019 auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd

Programm

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Israel – Licht der Welt?!

Israel – ein Pulverfass und doch Licht der Welt? Trotz aller Spannungen und Differenzen?
Der Kongress will die Wege Gottes mit Israel und seinem Messias Jesus beleuchten. Gott ist Licht – in ihm ist keine Finsternis. Er beruft Israel als ein Licht für die Völker und den Jesus Christus als „Licht der Welt“. Erleben Sie mit uns Begegnungen und Berichte von neuen Entwicklungen in Israel und über die weltweite messianische Bewegung.

Wir freuen uns auf Sie! Herzlich willkommen!

Mirjam Alber, Armin Bachor, Bernhard Heyl, Kuno Kallnbach, Egmond Prill, Martin Rösch, Martin Scheuermann, Dr. Rainer Uhlmann
Kongressleitung

Kunstausstellung
Heike Lenz-Eckstein

Heike Lenz-Eckstein lebt und arbeitet in Aspach bei Stuttgart. Ausgebildet in Seelsorge und Kunsttherapie interessiert sie sich für Menschen und deren Lebensarten. Das spiegelt sich auch in ihrer Kunst. Fragen nach Sinn, nach Zusammenhängen und die Suche nach erfüllendem Leben haben sie in eine lebendige Beziehung zu Jesus geführt. In einem atheistischen und humanistischen Elternhaus aufgewachsen und geprägt, liest sie das erste Mal mit 32 Jahren die Bibel und entdeckt erstaunt, dass Jesus ein Jude war ….hier begründet sich für sie die Liebe zu Israel und zur jüdischen Kultur. Die Begegnung mit Jesus verändert alles. Die Begeisterung für die unerschöpfliche Bildsprache der Bibel im alten wie im neuen Testament bleibt seit über 24 Jahren eine Quelle der Weisheit und Lebenskunst und eine beständige Inspiration für künstlerische Projekte und Werke. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Malerei und Mixed Media.

Während dem Israelkongress wird Heike Lenz-Eckstein ihre Kunstwerke auf dem Schönblick ausstellen. Herzliche Einladung.

© Heike Lenz-Eckstein

Seminare

Bitte wählen Sie aus den Seminaren 4 Favoriten aus.

Messianische Juden in Israel und Deutschland
Wie leben sie ihren Glauben an Jesus?

Podiumsdiskussion über die biblischen Gebote, Beschneidung, Liturgie und jüdische Feste.

So lasst euer Licht leuchten…

Wie Christen aus Deutschland Holocaustüberlebenden in Israel helfen

„In Israel werden Christen nicht nach dem beurteilt, was sie sagen, sondern was sie tun“ (Erich Lehmann, jüdischer Journalist).

Aktuell leben noch ca. 150.000 Holocaustüberlebende in Israel, 40.000 von ihnen unter der Armutsgrenze. Viele sind einsam und geplagt von traumatischen Erinnerungen. Noch schenkt Gott uns Christen aus Deutschland Zeit und Möglichkeiten, ihnen zu helfen. Ein Licht zu sein in ihre dunklen Erinnerungen hinein. Zeichen zu setzen. Zeichen SEINER Liebe! Erfahren Sie in diesem Seminar mehr über die Situation der Holocaustüberlebenden in Israel und über die besondere Chance, wie Sie, ob jung oder alt, diese Menschen von Deutschland aus oder vor Ort in Israel trösten können.

„So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Mt 5,16

Was hat der Holocaust mit mir zu tun?
Israel und die junge Generation

Wie können wir unsere jungen Leute gegen den neu aufkommenden Antisemitismus, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus stark machen? In diesem Workshop stellen wir Programme für junge Erwachsene vor, in denen sie mit gleichaltrigen Juden und Arabern gemeinsam über diese Themen sprechen und es alltagsrelevant umsetzen können. Der Workshop ist sehr praxisorientiert.

Was die Juden hindert, Jesus als ihren Messias zu erkennen

Samuel Smadja ist ein sogenannter Sabre (in Israel geborener Jude), aufgewachsen in Jerusalem. Seine Eltern brachten ihm bei, die Bibel zu lieben und Gott zu ehren. Er ist Pastor einer messianischen Gemeinde in Jerusalem und ist Besitzer und Gründer der Sar-el Gruppe, die mehrere Geschäftszweige beinhaltet. Er ist ebenfalls regionaler Direktor des TBN-Senders (Trinity Broadcasting Network) in Israel (ähnlich Bibel-TV in Deutschland). Seine Vision ist es, Erlebnisse zu schaffen, damit Menschen, die Israel besuchen, eine Erneuerung Ihres Glaubens erfahren, ihr Hunger nach Gottes Wort verstärkt wird und sie ein tieferes Verständnis für die Bedeutung des Volkes sowie des Landes Israels bekommen.
In seinem Seminar wird er sich mit dem Thema beschäftigten „Was die Juden hindert, Jesus als ihren Messias zu erkennen“.
Hindernisse können sein:
- Die Geschichte von Israel und der Kirche
- Die Gottheit und die Göttlichkeit des Messias
- Das Konzept des Leidens des Messias „Bist du der eine oder sollen wir einen anderen suchen?“
- Erlösung durch Gnade gegen die 613 Gebote des jüdischen Gesetzes

Wie israelische Technologie die Welt verändert.

Back to the Roots.

Wie man eine christliche Gemeinde mit ihren jüdischen Wurzeln bekannt machen kann.
Paulus schreibt im Römerbrief Kap. 11, dass die weltweite Christenheit keine unabhängige Größe ist. Christen sind „eingepfropft“. Eingepfropft in einen „edlen Ölbaum“. Durch ihren Glauben an Jesus Christus werden sie in etwas Größeres mit hineingenommen, was schon vor ihnen bestand und über sie hinausragt. Gemeint ist die jüdische Heils-, Verheißungs- und Erwählungsgeschichte, die mit Abraham begann. Hier – bei Abraham, in Israel, im Judentum – liegen die Wurzeln des christlichen Glaubens. Es handelt sich um jüdische Wurzeln, was vor allem dadurch zum Ausdruck kommt, dass Christen an den Gott Israels und an Israels Messias glauben. Viele Christen können damit wenig anfangen. Deshalb wollen wir uns in diesem Seminar aufmachen, unseren Wurzeln ein wenig auf die Spur zu kommen. Dabei soll uns auch die Frage beschäftigen, wie ganze Gemeinden wieder Zugang zu den jüdischen Wurzeln ihres christlichen Glaubens finden können. Entsprechende Erfahrungsberichte fließen ins Seminar mit ein.

Israel, Europa und die Medien

Gefährlicher als Raketen aus Gaza sind die Pfeile der „Israelkritik“ gegen den jüdischen Staat. Im Westen wächst die Israelfeindlichkeit. Europas Bürger sehen in Israel eine der größten Gefahren für den Weltfrieden. Wer hat etwas von Kolumbienkritik hierzulande vernommen? Seit 1948 toben im Andenland furchtbare Konflikte. Chinakritik? Fehlanzeige. Israelkritik geht immer. Warum gibt es ein oft schräges Bild über Israel in den Medien?

Orient im Umbruch – was wird aus Israel?

Über Jahrzehnte hin wurde der Nahostkonflikt als Pulverfass mit glimmender Lunte beschrieben. Die Lunte ist abgebrannt und das Pulverfass explodiert. Nordafrika und der Nahe Osten haben ihre Statik verloren. „Gebiete“ sind zum gängigen Begriff für den Orient geworden: Kurdengebiete, Sunniten-Gebiete, Palästinenser-Gebiete, befreite Gebiete, besetzte Gebiete. Innerislamische Konflikte sind zu Kriegen geworden. Die Welt ist aus den Fugen und mittendrin Israel.

„Christus ist unser Friede“
Wie Versöhnung zwischen jüdischen und arabischen Menschen möglich wird

In den Zelten Sems oder was Nicht-Semiten von Semiten lernen können?

Welche Auslegungsmethoden der Schrift haben die Juden benutzt, als es das Christentum noch nicht gab? Wir nehmen den Abschnitt in 1. Mose 9 und schauen dieses Kapitel durch die "jüdische Brille" an. Warum hat Noah seinen Enkel und nicht seinen Sohn verflucht? Solche spannende Fragen werden in diesem Vortrag von einem messianischen Juden erklärt.

Einheit im Glauben an den Messias Jesus:
Messianische Juden und arabische Christen im Seniorenheim in Haifa

Das Seniorenheim in Haifa ist ein lebendiges Zeugnis in seiner Umgebung. Messianische Juden und Arabische Christen leben in der Einheit im Glauben an den Messias Jesus.
David Phillips ist Projektmanager des Heimes und betreut eine großangelegte Renovierung des Hauses. Er nimmt uns hinein in die spannenden Geschichten aus dem Alltag des Hauses.

Gesetz und Gnade, Israel und Gemeinde…
Ist die Bibel eine Einheit?

Unser heutiges protestantisches Bibelverständnis ist von vielen Gegensätzen zwischen Judentum und Christentum geprägt. Wie kam es dazu? Wie verstanden dagegen Jesus, Paulus und andrerseits Luther ihre Bibel? Bildet AT und NT überhaupt eine Einheit und welche Folgen hat dies für unsere Beziehung zu Israel?
In dem Seminar wollen wir diese Fragen diskutieren und aus einem neuen Blickwinkel zu eventuell überraschenden biblischen Antworten kommen.

Von Israel lernen:
Warum der Blick durch die jüdische Brille sich lohnt.

Unser Verständnis der Bibel und unsere Vorstellung von dem, was „christlich“ ist, sind geprägt durch 2000 Jahre Kirchengeschichte. Hinzu kommt ein getrübter Blick durch die lange Geschichte christlicher und insbesondere deutscher Judenfeindschaft. Zuletzt prägen auch Trends der Zeit und das Denken der Postmoderne unser Verständnis des Glaubens. Ein Blick „von außen“ kann da manchmal hilfreich und heilsam sein: Die Beschäftigung mit den jüdischen Quellen des Neuen Testaments und das Hören auf die Stimmen unserer jüdischen Geschwister hilft dabei, die Bibel mit unverstellterem Blick zu lesen und Einseitigkeiten des postmodernen Christentums zu erkennen und zu überwinden.  

Beduinen im Süden Israels
Eine vergessene Volksgruppe?

Sarah Sakhnini aus Nazareth arbeitet im Kontext einer messianisch-jüdischen Gemeinde in Arad unter Beduinen und schenkt ihnen Hoffnung und Licht durch die Gute Nachricht vom Messias Jesus.

Die Archäologie Jerusalems
Auf den Spuren von Hiskia, Salomo und Abraham

Millionen von Menschen pilgern jedes Jahr nach Jerusalem, um den Ursprüngen ihres Glaubens nachzuspüren. Doch durch die Jahrtausende wurden Heiligtümer über Heiligtümer gebaut, die Stadt ist ein buntes Mosaik der Religionen, Kulturen und Epochen. Roller wirft einen Blick auf die Zeit des Alten Testaments, die man an manchen Stellen noch erblicken kann oder die bei Ausgrabungen erschlossen wurde. Er beleuchtet die unterirdischen Gänge der Wasserversorgung in der Davidstadt, zeigt mit zahlreichen Bildern die Überreste aus der Zeit des Tempels Salomos und geht sogar hinunter auf Treppenstufen, die möglicherweise aus der Zeit Abrahams stammen und die uns an den Priesterkönig Melchisedek von Salem erinnern – die frühesten Ursprünge Jerusalems.

Israel und der Gott der Wunder