Workshops Israelkongress
08.10.2026 - 11.10.2026
Workshops im Überblick
- Runde A Freitag, 13.45 Uhr
- Runde B Freitag, 15.45 Uhr
- Runde C Samstag, 13.45 Uhr
- Runde D Samstag, 15.45 Uhr
Wählen Sie einen Workshop pro Runde und jeweils eine Alternative, falls Ihr Workshop ausgebucht ist oder entfällt.
A1 und C1
Was geht mich Israel an?
Warum ist die jüdische Identität Jesu wichtig? Die Referenten zeigen, wie wertvoll es ist, die Wurzeln unseres Glaubens zu kennen und beleuchtet einen in vielen Gemeinden noch immer verborgenen christlichen Antisemitismus. Die Referenten verdeutlichen auch, welche Mitverantwortung Deutschland am Massaker vom 7. Oktober trägt. Zum Schluss erarbeiten die Teilnehmer Lösungsansätze und konkrete Handlungsmöglichkeiten, wie im eigenen persönlichen Umfeld, in der eigenen Gemeinde oder Community Antisemitismus erkannt und entkräftet werden kann.
Zu Gottfried Bühler: Vorsitzender der ICEJ Deutschland. Gottfried Bühler ist an zahlreichen Publikationen und Veröffentlichungen beteiligt, die sich gegen Antisemitismus und Antiisraelismus richten. Moderator der Fernsehserie "Faszination Israel", die unter anderem auf BibelTV ausgestrahlt wird. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.
Zu Stephan Lehnert: langjähriger Geschäftsführer der ICEJ Deutschland, Reiseleiter u.a. der ICEJ-Solidaritätsreisen, Gemeindeleiter Treffpunkt Leben Ditzingen, erfahrener Prediger. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.
A2
Frag ruhig! Israel-Experten antworten
Alles, was Sie schon immer mal über Israel wissen wollten, sei es theologischer, historischer oder politischer Natur, können Sie in Form von Fragen an unser Panel von Israel-Experten richten: Offenes Mikro und offener Austausch.
A3 und C3
Römer 11,26: Ganz Israel wird gerettet werden
„Ganz Israel wird gerettet werden!“ Diese Aussage in Römer 11,26 ist der Höhepunkt der großen Israelpassage des Paulus in Römer 9-11. Das Erstaunliche ist: Paulus artikuliert - gewissermaßen stellvertretend – eine Heilsgewissheit für Israel, das doch in weiten Teilen gar nicht zum Glauben an das Evangelium gekommen war. Diese Gewissheit sollten Christen heute teilen. Dies entbindet uns aber nicht von der Frage, was genau mit dieser Aussage gemeint ist. Was ist „ganz Israel“? Dieser Frage gehen wir im Seminar nach.
Zu Dr. Tobias Krämer:
Er ist Theologe, Leiter der Israel-Akademie von Christen an der Seite Israels (CSI) und Berater. Er studierte an der Universität Tübingen und promovierte an der STH Basel. Lange Zeit war er Pastor einer sogenannten Mega-Church und absolvierte verschiedene Beraterausbildungen. Biblische Israellehre entwickeln, Gemeinden dienen und Israelfreunde ausbilden sind seine Herzensthemen. Tobias Krämer leitet den Bereich Theologie und Gemeinde bei CSI.
„Israel muss ein Thema in den Gemeinden werden. Warum? Weil es ein Thema in der Bibel ist, weil Israel Gott am Herzen liegt und weil der christliche Glaube jüdisch ist. Das Resultat: Ich finde zurück zu meinen Wurzeln und ich lande dort, wo auch Gott steht – an der Seite Israels. Da gehören wir hin.“
A4 und D3
Die württembergischen Tempel – Pioniere des neuen Israel
In den Jahrzehnten vor der Staatengründung Israels hat die „Tempelgesellschaft“, eine in Württemberg entstandene christliche Gruppierung, eine Reihe von Kolonien im Heiligen Land gegründet. Durch Innovationen im Bereich von Landwirtschaft, Technik, Handwerk, bis hin zu industrieller Fertigung haben die Templer eine bedeutende Vorarbeit für die spätere Infrastruktur Israels geleistet. Anhand einer Präsentation historischer Aufnahmen gibt Rainer Uhlmann einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Tempelgesellschaft.
Zu Dr. Rainer Uhlmann:
Er war Pfarrer und Dekan der Württembergischen Landeskirche. Von 1992 bis 2007 stand er als Vorsitzender dem „Evangeliumsdienst für Israel“ EDI vor. Aus zahlreichen Israelreisen und der Leitung von Reisegruppen ist eine literarische Tätigkeit hervorgegangen, die biblisch-heilsgeschichtliche, historische und politische Perspektiven umfasst. Als Gastdozent der Akademie für Weltmission unterrichtete er das Fach „Altes Testament“, das durch die umfangreichen Israel-Erfahrungen bereichert wurde. Im künstlerischen Bereich widmet sich Rainer Uhlmann der Fotografie (s. Flickr) und der Musik. Z.B. hat er 2025 auf YouTube ein Album mit christlicher Rockmusik veröffentlicht, das den Titel trägt: „Wiener Lieder von Jesus“. Er ist mit Ingeborg Uhlmann verheiratet, das Paar hat fünf Kinder und freut sich seiner wachsenden Schar an Enkelkindern, momentan sind es sechs.
A5 und D6
Ein Leben im jüdischen Kontext
Wir leben als deutsche Familie in Israel, mitten im jüdischen Umfeld zwischen Juden und messianischen Juden. Der Workshop vermittelt ein lebendiges Bild des Lebens im jüdischen Kontext und gibt spannende Einblicke in den Alltag und Glauben. Er räumt auf mit gängigen Vorstellungen und theologischen Irrtümern und erklärt, wie es zu einigen Missverständnissen kam.
A6 und D1
Zu welchem Gott beten Juden und Christen?
Wem gilt unser Gebet? In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, zu welchem Gott Juden und Christen beten – ist es der transzendente Schöpfer, der Gott der Geschichte oder der persönliche Gott der Erzväter? Anhand der Lebenswege von Abraham, Isaak und Jakob entdecken wir, wie Gott sich in Beziehung offenbart und wie diese Offenbarung unsere Identität, unser Vertrauen und unser Gebet prägt. Eine Reise durch biblische Texte, jüdische Tradition und persönliche Erfahrungen – mit Raum für Fragen, Austausch und geistliche Vertiefung.
Zu Anatoli Uschomirski:
Er ist Gründer und langjährige Leiter der jüdisch-messianischen Gemeinde "Schma Israel" arbeitet heute als Theologe beim "Evangeliumsdienst für Israel (EDI)". Dabei setzt er sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Juden ein.
A7
Israels jüngere Geschichte: Der Nahostkonflikt
Der Nahostkonflikt ist seit Dekaden in aller Munde und beherrscht die täglichen Nachrichten. In diesem Seminar für Einsteiger werden die grundlegenden Meilensteine der vergangenen 100 Jahre erläutert. Für ein besseres Verständnis des Konflikts.
Zu Simon Schauer:
Er ist Mitarbeiter im Bereich „Junge Generation“ bei Christen an der Seite Israels (CSI). Vor über 13 Jahren hat er seine Liebe zum Land entdeckt und reist seither regelmäßig, manchmal mehrmals im Jahr, nach Israel. Simon hat sich ein gutes Netzwerk in Israel aufgebaut und spricht auch etwas Hebräisch, was ihm vor Ort viele Türen öffnet.
„Mein Traum ist es, dass wir Christen Jesus als unseren jüdischen Messias entdecken. Von Abraham bis heute.“
A8 und D7
Eine unvergessliche Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel
Lassen Sie sich in diesem Seminar mitnehmen auf eine fünftägige Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel. Kein Land bringt pro Einwohner so viele erstklassige Startups wie Israel hervor. Innerhalb von fünf Tagen haben wir als CSI Business zusammen mit Führungskräften aus ganz Deutschland Israel besucht und waren in Tel Aviv, Jerusalem und im Süden Israels auf den Spuren von besonderen Startups und Innovationen und besonderen Menschen, die mit ihren Erfindungen die Welt ein bisschen besser machen wollen. Rund 30 Begegnungen prägten eine unvergessliche Reise und hinterließen den Eindruck, Israel so noch nie erlebt zu haben.
Zu Dr. Ansgar Niehoff:
Er leitet den Bereich CSI Business bei Christen an der Seite Israels seit 2024. CSI Business ist der Treffpunkt für Israel-interessierte Unternehmer, Führungskräfte und Young Professionals. Vorher hat er für über 10 Jahre den Bereich für die junge Generation bei CSI mit geleitet. Seit 15 Jahren ist er hauptberuflich in verschiedenen Forschungs- und Technologie-Management-Rollen in der Wirtschaft beschäftigt und baut seit über 11 Jahren enge Beziehungen in die einzigartige israelische Startup-Szene auf.
A9 und D10
Von Wut zur Liebe: An der Front des Nahostkonflikts
Jair Bayer berichtet von seinen Erlebnissen als Christ im israelischen Reservedienst. Was ist die Wahrheit hinter der Propaganda? Warum braucht es eine bewusste Entscheidung, nicht mit Hass zu reagieren, sondern mit Vergebung? Wie kann man für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden einstehen?
Zu Jair Bayer;
Er ist Bereichsleiter des iP-Zentrums von Zedakah und Israeli. Geboren und aufgewachsen in Schawe Zion lebt er heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Bad-Liebenzell.
A10
Alijah - Rückkehr der Juden nach Israel: Aktuelle Bedeutung und Berichte
Seit dem Beginn des Gazakrieges sind über 60.000 Juden aus Russland, der Ukraine und aus USA und Frankreich in Israel eingewandert. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 kehrten über eine Million Juden zurück nach Israel. Ebenezer Emergency Fund half dabei allein zwischen 1993 und 2004 über 45.000 Einwanderern, genannt Olim, mit 173 Schiffsüberfahrten von Odessa nach Haifa/Israel, und Zehntausenden aus Fernost. Gottes Willen geschieht weiterhin. Heute liegen Schwerpunkte des Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. in der Ukraine, Russland und Äthiopien.
Millionen von Juden leben immer noch in der Diaspora. Wann werden sie zurückkehren?
• Wie ist diese Entwicklung biblisch einzuordnen?
• Wie verkraftet ein Land eine solche Einwanderungswelle?
• Welche Auswirkungen hat dies auf die aktuelle politische Lage, insbesondere im Spannungsfeld von Wohnungsbau und Terror?
• Welche Rolle können Christen praktisch und im Gebet einnehmen?
• Wie ist solche Arbeit für einen Deutschen angesichts der Vergangenheit praktisch möglich?
Zu Hinrich und Elke Kaasmann:
Sie sind 1993 Gottes Ruf in den Dienst an den Juden gefolgt, ohne die Konsequenzen zu ahnen. Beide hatten an der TU Braunschweig studiert und 1977 geheiratet. Elke war 1975 im CVJM zu ihrer Glaubensentscheidung gekommen, Hinrich in Taizé. Hinrich arbeitete als leitender Ingenieur im internationalen Anlagenbau bis zu seiner beruflichen Freistellung 2004. Sein Zeugnis der Berufung und einer mehrmonatigen Beurlaubung zeigt, dass anhaltendes Gebet sehr konkret erhört wird. Elke verzichtete 1996 bewusst auf ihren geliebten Beruf als Lehrerin am Gymnasium, um für Gebetseinsätze und die Begleitung von Olim, Zivis, Volontären und Holocaustüberlebenden ein Segen zu sein. Als Ehepaar leben sie Versöhnung mit den Juden vor dem Hintergrund der eigenen Familienbiographie sowohl im Dienst beim deutschen „Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V.“, als auch als Leiter von Gebetskreisen Hamburg (Wächtergebet, Jesaja 62 u.a.). Hinrich war Vorstandsmitglied der „Freunde Yad Vashem in Deutschland e.V.“ Beide sind Mitglied in der Christengemeinde Arche Alstertal in Hamburg.
A11
Israel – Fakten und Anekdoten
Kaum ein Thema polarisiert mehr, als ein Gespräch über Israel. Ist es wichtig, hier neutral zu bleiben oder ist es angebracht, deutlich Stellung zu beziehen? Bei vielen Gelegenheiten hat Herr Müller festgestellt, dass zu wenig Hintergrundwissen über das Land vorhanden ist und Begriffe verwendet werden, die von Gesprächspartnern unterschiedlich definiert werden. Der Referent versteht es hervorragend, Fakten über Israel mit selbst erlebten Geschichten zu vermitteln. Gerade der persönliche Erfahrungsschatz, der kurzweilig präsentiert wird, lässt den Vortrag zu einem inspirierenden Erlebnis werden.
Zu Jörg Müller:
Er ist als MBA und Dipl.-Betriebswirt (BA) Geschäftsführer seiner eigenen Unternehmen und arbeitet in seiner Freizeit als Krankenpfleger im Kreiskrankenhaus Lörrach. Er engagiert sich zudem u.a. bei "Emathi e.V." in der Prävention von Antisemitismus und organisierte bereits zahlreiche Gruppenreisen nach Israel. Seine insgesamt 40 Reisen ins Heilige Land verhalfen Herrn Müller zu einem tiefen Einblick in die gesellschaftlichen, religiösen und politischen Verhältnisse in Israel und der Westbank.
B1
Israel, Evangelium und die Gemeinde des Messias – Streiflichter aus Römer 9–11
Wenn Paulus über Israel spricht, verbindet er diese Frage mit dem Evangelium und der Gemeinde Jesu. Dabei wird deutlich, was die Bedeutung, Aufgabe und Zukunft des jüdischen Volkes ist. Wir wollen nachspüren, was Paulus uns heute zu sagen hat: Was können wir für Israel tun?
B2 und D4
Israel im Spannungsfeld von islamischer Welt und dem Westen
Der Kampf um die Erwählung: Gottes Heilshandeln mit Israel und der Gemeinde und die Auflehnung dagegen in Islam, Kirche und Welt.
Zu Marcel Rebiai:
Er wurde 1953 in Algerien geboren. Im Alter von 10 Jahren kam er mit einer Kinderhilfsorganisation in die Schweiz. Er wuchs in der Schweiz auf. 1988 gründete er die Gemeinschaft der Versöhnung (GDV) in der Schweiz, eine Organisation, die in verschiedenen Konfliktregionen der Welt tätig ist und sich für die Förderung von Frieden und Versöhnung zwischen ethnischen Gruppen einsetzt. Zusammen mit der GDV wirkte er in Ägypten und Frankreich. Seit 1994 lebt Marcel Rebiai mit seiner Familie in Jerusalem, wo er sich zunehmend der Stärkung von messianischen und arabischen Pastoren widmete, dem Aufbau des Leibes Christi in Israel. Ein dichtes Beziehungsnetz und viel Vertrauen sind gewachsen. Im Rahmen vom ‘Verein Gesher’ bringt Marcel Rebiai die geistlichen Verantwortungsträger aus Israel zusammen, um Gemeinschaft, Einheit und Zusammenarbeit zu fördern und so Gottes Ziele für den Leib Christi in Jerusalem und Israel voranzubringen. Seine tiefe Liebe zum jüdischen und arabischen Volk motiviert ihn, beide Gemeinschaften mit der Liebe Jesu zu erreichen. Marcel dient als Ältester in einer messianischen Gemeinde in Jerusalem. Er ist sowohl mit der Welt des Islam als auch mit den Verhältnissen des Leibes Christi in Israel und der westlichen Welt bestens vertraut. Er ist Autor verschiedener Bücher und hat einen internationalen Lehrdienst.
B3 und C10
Westjordanland – umstritten oder besetzt?
Das Westjordanland steht im Zentrum eines der prägendsten und umstrittensten Konflikte unserer Zeit.
Historische, religiöse und politische Narrative stehen sich oft unversöhnlich gegenüber – doch was sind die Fakten?
Dieser Vortrag beleuchtet die Geschichte, völkerrechtliche Grundlagen und politisch-gesellschaftlichen Debatten zum Westjordanland und zur „Siedlungspolitik“. Ziel ist ein vertieftes Verständnis des Nahostkonflikts - für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Zu Dina Ehrhardt:
Sie leitet seit 2022 den Bereich Junge Christen an der Seite Israels (JCSI). Sie studierte Nahoststudien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, verfügt über ein breites Netzwerk in Israel, spricht fließend Hebräisch und lernt Arabisch. Seit 2022 führt Dina Ehrhardt auch Reisegruppen junger Christen nach Israel. Sie initiierte zudem die CSI-Bildungskampagne zu Themen rund um Israel und Nahost auf Instagram und YouTube.
„Es ist mir ein Herzensanliegen dabei zu helfen, dass junge Christen durch ein breiteres Bibelverständnis eine unerschütterliche Glaubensbasis an den Gott Israels entwickeln. Genauso wichtig ist es mir, mit Missverständnissen in Bezug auf Politik und Gesellschaft des modernen Staates Israel aufzuräumen.“
B4 und C8
Die Rolle Israels in Gottes Heilsplan
Das Seminar bietet einen umfassenden historischen Überblick über Gottes Heilsplan und die zentrale Rolle Israels in diesem Plan. Außerdem beleuchtet es die geistlichen Gründe dafür, warum Israelhass und Antisemitismus erneut auf dem Vormarsch sind.
Zu Daniel Yahav:
Daniel wurde 1959 in Israel, in der Stadt Jaffa, geboren und ist der Sohn eines Holocaust-Überlebenden. Er wuchs in einem traditionell jüdischen Zuhause auf. Im Alter von 15 Jahren nahm er Jeschua als seinen persönlichen Retter an. Nach dem Abschluss der Highschool diente er vier Jahre lang Vollzeit in den IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte). 1978 wurde er der erste messianische Jude, der die Offiziersausbildung abschloss, und beendete seinen Reservedienst mit dem Rang eines Majors.
Nach seinem Armeedienst, während drei Tagen des Betens und Fastens, berief der Herr ihn dazu, in einer christlich geführten Fabrik in Tiberias am Ufer des Sees Genezareth zu arbeiten. Er begann als Produktionsmitarbeiter bei Galtronics LTD, einem örtlichen Fertigungsunternehmen, und wurde 1985 zum geschäftsführenden Direktor befördert. In den frühen 90er Jahren entwickelte sich die Firma zum weltweit größten Hersteller von tragbaren Mobilfunkantennen. 1993 verließ Daniel Galtronics, da er dem Ruf in den vollzeitlichen Dienst als Pastor der Peniel-Gemeinschaft in Tiberias folgte, in der er zuvor zehn Jahre lang in Teilzeit als Ältester gedient hatte, bevor er vor 33 Jahren Pastor wurde. Daniel und seine Frau Shirya sind gesegnete Eltern von sieben Kindern und 15 Enkelkindern.
B5
Landräuber Israel? Israel im Faktencheck
„From the river to the sea“, schreien Israelhasser – und wissen oft nicht einmal, wo Israel auf der Landkarte zu finden ist. Über kein anderes Land sind mehr Fake-News und Geschichtsverzerrungen im Umlauf als über den modernen Staat Israel. Dieser Vortrag gibt Einblicke in die Entstehungsgeschichte, biblische und völkerrechtliche Grundlagen und entkräftet antisemitisch geprägte Narrative. Israel im Faktencheck – von Apartheid bis Zionismus.
B6
HaMakom – #love listens – #lev shomea – Alpha Israel
In ihrem Workshop „#lovelistens – #lev shomea – Alpha Israel“ gibt Karen Sagström Einblicke in die wachsende Arbeit von Alpha Israel und zeigt, wie sich die Bewegung in Israel und weltweit verbreitet.
Zu Karen Sagström:
Sie arbeitet für Alpha Israel und bringt über 20 Jahre Erfahrung in interreligiösem Dialog, Friedensbildung, Trauma-Sensibilität und Community-Building in Israel, Deutschland und Europa ein. Sie studierte in Israel an der Hebräischen Universität Jerusalem (M.A. in Religious Studies & M.A. in Conflict Resolution) sowie am Israel College of the Bible (M.A. in Counseling) und verbindet so akademische Expertise mit langjähriger praktischer Friedens- und Versöhnungsarbeit. Bei Alpha Israel begleitet sie die Entwicklung neuer Formate, stärkt Netzwerke und unterstützt Gemeinden dabei, Räume zu schaffen, in denen Zuhören, Begegnung und geistliche Offenheit möglich werden.
B7 und D8
Friedensperspektiven im Nahen Osten, gibt es sie noch?
Die Zweistaatenlösung ist selbst nach dem 7. Oktober 2023 und dem 2-jährigen Gazakrieg noch immer die favorisierte Formel des Westens und globalen Südens zur Beilegung des Nahostkonfliktes. Dabei schien Frieden zwischen Israelis und Palästinensern noch nie ferner. Das Abkommen von Scharm El-Scheich im Oktober 2025 und andere regionale Entwicklungen lassen indes neue Friedensperspektiven durchblicken.
Zu Josias Terschüren:
Er ist Theologe, Politikberater, Pastor und leitet den Bereich Politik und Gesellschaft bei Christen an der Seite Israels (CSI). Er studierte in Budapest an der Szent Pál Akademie und setzte sich zunächst in der europäischen Hauptstadt Brüssel und später in Berlin für die Stärkung der europäisch/deutsch-israelischen Beziehungen ein. Josias Terschüren publiziert regelmäßig für verschiedene Webseiten, Zeitungen und Soziale Medien Beiträge zu den Themen Naher Osten, deutsch-israelische Beziehungen und Antisemitismus.
„Israel, der Zeiger an der Weltenuhr Gottes, zeigt auf faszinierende Art und Weise Gottes Treue und die erstaunliche Erfüllung biblischer Prophetie. Das jüdische Volk, das seit Jahrtausenden Antisemitismus ausgesetzt ist, verfolgt und gehasst wird, hat seit der Rückkehr ins Land seiner Vorfahren die moderne Wiederentstehung des Staates geschafft.“
B8
Alarmstufe Rot – Israels Existenzkampf geht uns alle an
Ja es gibt sie! Die weltweiten Versuche, Israel auf den unterschiedlichsten Gebieten zu ächten. Nur Wenige wissen um die tatsächlichen realen Gefahren für das so bedrohte und gefährdete Land. Viele Staaten und Vereinigungen fordern die komplette Vernichtung des jüdischen Staates. Für die Feinde Israels ist das grauenhafte Pogrom am 07. Oktober 2023 mit mehr als 1200 Toten in Israel nur der Anfang gewesen. Insofern steht Israel in einem nicht zu unterschätzenden Existenzkampf. Diejenigen stehen unter zunehmenden Druck, die sich öffentlich an die Seite Israels stellen. Dennoch liegt es in unserer Verantwortung, unsere Stimme gegen den Hass auf Israel zu erheben.
Zu Jurek Schulz:
Er ist theologischer Referent der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (www.amzi.org). Er studierte Theologie und Pädagogik. Zusammen mit mehreren jüdischen Familien, die Holocaustüberlebende waren, hatte er in der Frankfurter Synagoge seine geistliche Heimat. Nach dem Studium des Neuen Testamentes erkannte er, dass Jesus Christus auch der verheißene Messias für das jüdische Volk ist. Jurek Schulz ist verheiratet und wohnt in Hamburg.
B9
Die geistlichen Wurzeln des Antisemitismus
Antisemitismus kommt aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen, politischen und religiösen Richtungen. Doch alle Strömungen haben dieselbe Quelle: Der Antisemitismus hat eine einzige geistliche Ursache, die wir in diesem Workshop genauer betrachten.
Zu Susanne Wustl:
Sie ist von Beruf Bibliothekarin; gründete mit ihrem Mann Bernd die AGAPE Gemeinde Freilassing und – zusammen mit Ehepaar Häselbarth – den Versöhnungsdienst PHILIPPUS-DIENST e.V. Gemeinsam waren sie für viele Jahre ehrenamtlich im Vorstand für den Verein SHELTER NOW e.V. tätig. Seit 1977 bereisen sie den Nahen Osten und setzen sich dort für die Gläubigen ein. Kenntnisreich führt sie Gruppen durch Israel und öffnet den Blick für den Leib Christi im Heiligen Land. Susanne veröffentlicht regelmäßig in verschiedenen christlichen Publikationen, wie z.B. factum, Charisma, GGE-Magazin, idea, eins Magazin, Philadelphia Zeitschrift, Z für Zukunft, etc.
B10
„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden.“ (Psalm 147,3)
Traumata nach dem 7. Oktober
Der 7. Oktober 2023 hat Israel in eine Zeit von Schmerz, Angst und Verlust geführt. Das Land und seine Menschen sind schwer verwundet worden. Gleichzeitig ist dort aber auch eine große Welle der Solidarität, des Zusammenhalts und der Hoffnung entstanden. Inmitten der Dunkelheit begann das Licht der Menschlichkeit zu leuchten - durch Mitgefühl, Engagement und gemeinsame Verantwortung. Mit persönlichen Berichten wird der schwierige Weg beschrieben und anhand von Projekten des Jüdischen Nationalfonds JNF-KKL das Engagement, die Traumata des Einzelnen und der Gesellschaft zu heilen.
Zu Katja Tsafrir:
Repräsentantin des Jüdischen Nationalfonds KKL e.V. für Bayern und Baden-Württemberg. Die Deutsch-Israelin und Volljuristin zog im Auftrag des JNF-KKL von Jerusalem nach Deutschland, um von hier aus Israel und seine Menschen zu unterstützen und die Liebe zum ihrem Land, seiner Natur und seiner Einzigartigkeit zu teilen. Leiterin der Erziehungsabteilung Jüdischer Nationalfonds KKL e.V.
Zu Keren Wess:
In Israel geboren und aufgewachsen war für Keren der KKL und sein Wirken stets präsent. Bei ihrer pädagogischen Arbeit in Deutschland ist ihr Ziel, diese Werte und Wohltaten an kommende Generationen weiterzugeben, jüdisches Leben zu stärken und Israel weiter aufblühen zu lassen.
B11
Frieden, Frieden und doch kein Frieden
Seit über drei Jahrzehnten leben Johnny und Marlene Shahwan nun in Beit Jala, um den Menschen in der Provinz Bethlehem Jesus bekannt zu machen. In dieser Zeit gab es nur selten Frieden im Heiligen Land und seit dem 7. Oktober 2023 hat der Hass auf beiden Seiten der Mauer deutlich zugenommen. Johnny Shahwan spricht über seine persönliche Erfahrung als Christ praktisch zwischen allen Stühlen zu sitzen und wie er trotz allem an seiner Berufung, ein Botschafter für den wahren Frieden zu sein, festhält.
Zu Johnny Shahwan;
Er ist Palästinenser aus der Provinz Bethlehem. Zusammen mit seiner deutschen Frau Marlene hat er in seiner Heimat das christliche Begegnungszentrum Beit Al Liqa’ (Haus der Begegnung) aufgebaut. Das Ziel der Arbeit ist, Menschen zum Frieden mit Gott zu führen. Shahwans sind Mitarbeiter der DMG interpersonal e.V.
C1 und A1
Was geht mich Israel an?
Warum ist die jüdische Identität Jesu wichtig? Die Referenten zeigen, wie wertvoll es ist, die Wurzeln unseres Glaubens zu kennen und beleuchtet einen in vielen Gemeinden noch immer verborgenen christlichen Antisemitismus. Die Referenten verdeutlichen auch, welche Mitverantwortung Deutschland am Massaker vom 7. Oktober trägt. Zum Schluss erarbeiten die Teilnehmer Lösungsansätze und konkrete Handlungsmöglichkeiten, wie im eigenen persönlichen Umfeld, in der eigenen Gemeinde oder Community Antisemitismus erkannt und entkräftet werden kann.
Zu Gottfried Bühler:
Er ist Vorsitzender der ICEJ Deutschland. Gottfried Bühler ist an zahlreichen Publikationen und Veröffentlichungen beteiligt, die sich gegen Antisemitismus und Antiisraelismus richten. Moderator der Fernsehserie "Faszination Israel", die unter anderem auf BibelTV ausgestrahlt wird. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.
Zu Stephan Lehnert:
Er ist langjähriger Geschäftsführer der ICEJ Deutschland, Reiseleiter u.a. der ICEJ-Solidaritätsreisen, Gemeindeleiter Treffpunkt Leben Ditzingen, erfahrener Prediger. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.
C2
Gott wird Mensch? Die Messiaserwartung in den Zeiten Jesu
Ist die Inkarnation nur heidnischer Aberglaube oder hat das jüdische Volk zur Zeit Jesu einen göttlichen Messias erwartet? Was haben sie damals von dem Messias außerdem erwartet? Dieser Vortrag hat als Ziel, ein Verständnis über den messianischen Hintergrund zur Zeit Jesu zu schaffen und zu erklären, wieso das für uns heute relevant ist.
Zu Aaron Lewin:
Er wurde in Israel geboren und wuchs in einer an Christus gläubigen Familie (mit einem jüdischen Vater) in England auf. Trotz des Glaubens seiner Eltern, den er als Kind übernahm, wendete er sich von Gott ab und rutschte in die Punk-Szene Englands. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens machte Aaron eine Erfahrung mit dem Heiligen Geist und wurde mit 16 Jahren durch seine Bekehrung neugeboren. Gott gab ihm ein Verlangen, die wunderbare Botschaft über den Messias Jeschua mit anderen zu teilen und ist mit dieser Intention damals öfters nach Westafrika gereist. Nach einem abgeschlossenen Diplom in Sprachen und Sprachwissenschaft und Aufenthalten in der Schweiz und in Österreich, arbeitete Aaron vier Jahre lang mit Juden für Jesus in Ungarn. Im Mai 2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin, um dort den Dienst aufzubauen. Seit Januar 2019 leitet Aaron die Arbeit von Juden für Jesus in Deutschland. Er wohnt mit seiner Frau Rebekka und ihren fünf Kindern in Berlin.
C3 und A3
Römer 11,26: Ganz Israel wird gerettet werden
„Ganz Israel wird gerettet werden!“ Diese Aussage in Römer 11,26 ist der Höhepunkt der großen Israelpassage des Paulus in Römer 9-11. Das Erstaunliche ist: Paulus artikuliert - gewissermaßen stellvertretend – eine Heilsgewissheit für Israel, das doch in weiten Teilen gar nicht zum Glauben an das Evangelium gekommen war. Diese Gewissheit sollten Christen heute teilen. Dies entbindet uns aber nicht von der Frage, was genau mit dieser Aussage gemeint ist. Was ist „ganz Israel“? Dieser Frage gehen wir im Seminar nach.
Zu Dr. Tobias Krämer:
Er ist Theologe, Leiter der Israel-Akademie von Christen an der Seite Israels (CSI) und Berater. Er studierte an der Universität Tübingen und promovierte an der STH Basel. Lange Zeit war er Pastor einer sogenannten Mega-Church und absolvierte verschiedene Beraterausbildungen. Biblische Israellehre entwickeln, Gemeinden dienen und Israelfreunde ausbilden sind seine Herzensthemen. Tobias Krämer leitet den Bereich Theologie und Gemeinde bei CSI.
„Israel muss ein Thema in den Gemeinden werden. Warum? Weil es ein Thema in der Bibel ist, weil Israel Gott am Herzen liegt und weil der christliche Glaube jüdisch ist. Das Resultat: Ich finde zurück zu meinen Wurzeln und ich lande dort, wo auch Gott steht – an der Seite Israels. Da gehören wir hin.“
C4
Sehnsucht nach Gottes-Nähe und Anbetung: Der Tempel in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
… und die unterschiedlichen Be-Deutungen des Tempels für Juden, Christen und Heiden
Wir verschaffen uns einen Überblick über die Geschichte des Tempelberges und erkennen die bisherige Relevanz für Judentum, Christentum und Islam.
Wir blicken in die Propheten und diskutieren verschiedene Deute-Varianten über die Zukunft eines möglichen dritten oder sogar vierten Tempels anhand ausgewählter Bibeltexte, evtl. erweitert mit Vorstellungen aus dem rabbinischen Judentum und dem Islam.
C5
Die Zeichen der Zeit – und Israels Rolle
Jesus fordert uns ausdrücklich auf, die Zeichen der Zeit zu prüfen. Welche Rolle spielt dabei Israel als Zeiger an der Weltenuhr Gottes? Viele endzeitliche Ereignisse haben mit Israel zu tun. Welche Prophezeiungen haben sich bereits erfüllt, was lässt sich daraus lernen und welche aktuellen Ereignisse kann man in der Weltpolitik beobachten? Der Vortrag zeigt auch: Gott ist treu! Auf Seine Zusagen ist Verlass, selbst über Jahrtausende hinweg. Der jüdische Staat ist der beste Beleg dafür, dass die Bibel bis heute aktuell ist – mehr denn je!
C6
Apartheid, Völkermord, Kolonialismus – Antworten auf Unterstellungen gegen Israel
Die antisemitische Stimmung hat seit dem 7. Oktober 2023 vielerorts zugenommen. Wie können wir in Familie, Beruf und Freundeskreis für Israel Stellung beziehen und verbreiteten Vorwürfen begegnen?
Zu Carmen Shamsianpur:
Historikerin, Islamwissenschaftlerin, Journalistin, Publizistin, geb. 1983 Sie lebt in Tübingen und hat dort Islamwissenschaft und Geschichte studiert. Seit ihrer Magisterarbeit über antijüdische Verschwörungspropaganda in der arabischen Welt hat sie zu Antisemitismus geforscht, publiziert und Vorträge gehalten. Zehn Jahre lang hat sie für die Stabstelle Extremismusprävention der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gearbeitet. Sie ist Israelbeauftragte des internationalen TOS Werks.
C7
Israel und die lokale Gemeinde – Spannungsfeld und Zeichen der Hoffnung
Pastor Winfried Rudloff war viele Jahre Leiter und Pastor von Gemeinden. Aus diesem Fundus berichtet er wie es gelingen kann mit einer biblisch fundierten Theologie und den richtigen "Dosenöffnern" im Gemeindealltag für eine beständige und ausgewogene Pro-Israel Ausrichtung den Boden zu bereiten. Viele Berichte aus der Praxis - verbunden mit einer Brise Humor - ermutigen sich auf eine gemeinsame Reise zu begeben: Israel und die lokale Gemeinde gehören zusammen!
Zu Winfried Rudloff:
aus Berlin, verheiratet 3 Kinder, 4 Enkelkinder
Ordinierter Pastor im BFP; Bibelschulleiter und Jugendpastor bis 1996 im MW Josua Berlin; Ab 1999 Geschäftsführer und Pastor in der Christus Gemeinde Berlin
C8 und B4
Die Rolle Israels in Gottes Heilsplan
Das Seminar bietet einen umfassenden historischen Überblick über Gottes Heilsplan und die zentrale Rolle Israels in diesem Plan. Außerdem beleuchtet es die geistlichen Gründe dafür, warum Israelhass und Antisemitismus erneut auf dem Vormarsch sind.
Zu Daniel Yahav:
Daniel wurde 1959 in Israel, in der Stadt Jaffa, geboren und ist der Sohn eines Holocaust-Überlebenden. Er wuchs in einem traditionell jüdischen Zuhause auf. Im Alter von 15 Jahren nahm er Jeschua als seinen persönlichen Retter an. Nach dem Abschluss der Highschool diente er vier Jahre lang Vollzeit in den IDF (Israelische Verteidigungsstreitkräfte). 1978 wurde er der erste messianische Jude, der die Offiziersausbildung abschloss, und beendete seinen Reservedienst mit dem Rang eines Majors.
Nach seinem Armeedienst, während drei Tagen des Betens und Fastens, berief der Herr ihn dazu, in einer christlich geführten Fabrik in Tiberias am Ufer des Sees Genezareth zu arbeiten. Er begann als Produktionsmitarbeiter bei Galtronics LTD, einem örtlichen Fertigungsunternehmen, und wurde 1985 zum geschäftsführenden Direktor befördert. In den frühen 90er Jahren entwickelte sich die Firma zum weltweit größten Hersteller von tragbaren Mobilfunkantennen. 1993 verließ Daniel Galtronics, da er dem Ruf in den vollzeitlichen Dienst als Pastor der Peniel-Gemeinschaft in Tiberias folgte, in der er zuvor zehn Jahre lang in Teilzeit als Ältester gedient hatte, bevor er vor 33 Jahren Pastor wurde. Daniel und seine Frau Shirya sind gesegnete Eltern von sieben Kindern und 15 Enkelkindern.
C9
Wem hat Gott das Land verheißen?
Manche Christen in den palästinensischen Autonomiegebieten verstehen sich - genetisch betrachtet - als Nachkommen der Israeliten aus biblischer Zeit. Sie tun sich schwer mit dem Anspruch jüdischer Einwanderer aus aller Welt, das Land zwischen Mittelmeer und Jordan sei ihnen von Gott verheißen. Wie ist angesichts dieses Konflikts ein versöhntes Miteinander von jüdischen und nicht-jüdischen Nachfolgern Jesu möglich?
C10 und B3
Westjordanland – umstritten oder besetzt?
Das Westjordanland steht im Zentrum eines der prägendsten und umstrittensten Konflikte unserer Zeit.
Historische, religiöse und politische Narrative stehen sich oft unversöhnlich gegenüber – doch was sind die Fakten?
Dieser Vortrag beleuchtet die Geschichte, völkerrechtliche Grundlagen und politisch-gesellschaftlichen Debatten zum Westjordanland und zur „Siedlungspolitik“. Ziel ist ein vertieftes Verständnis des Nahostkonflikts - für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.
Zu Dina Ehrhardt:
Sie leitet seit 2022 den Bereich Junge Christen an der Seite Israels (JCSI). Sie studierte Nahoststudien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, verfügt über ein breites Netzwerk in Israel, spricht fließend Hebräisch und lernt Arabisch. Seit 2022 führt Dina Ehrhardt auch Reisegruppen junger Christen nach Israel. Sie initiierte zudem die CSI-Bildungskampagne zu Themen rund um Israel und Nahost auf Instagram und YouTube.
„Es ist mir ein Herzensanliegen dabei zu helfen, dass junge Christen durch ein breiteres Bibelverständnis eine unerschütterliche Glaubensbasis an den Gott Israels entwickeln. Genauso wichtig ist es mir, mit Missverständnissen in Bezug auf Politik und Gesellschaft des modernen Staates Israel aufzuräumen.“
C11
Jesus, der Jude – dargestellt anhand von „The Chosen“
Jesus - geboren, aufgewachsen und tief verwurzelt in der jüdischen Kultur. Doch wie sah das konkret aus? Wie lebte Jesus als Jude? In diesem Workshop gehen wir gemeinsam auf Zeitreise ins 1. Jahrhundert und werfen einen Blick auf Szenen aus der beliebten Serie The Chosen. Komm mit auf eine spannende Entdeckungsreise - lebendig, tiefgehend und mit Raum für deine Fragen und Gedanken!
D1 und A6
Zu welchem Gott beten Juden und Christen?
Wem gilt unser Gebet? In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, zu welchem Gott Juden und Christen beten – ist es der transzendente Schöpfer, der Gott der Geschichte oder der persönliche Gott der Erzväter? Anhand der Lebenswege von Abraham, Isaak und Jakob entdecken wir, wie Gott sich in Beziehung offenbart und wie diese Offenbarung unsere Identität, unser Vertrauen und unser Gebet prägt. Eine Reise durch biblische Texte, jüdische Tradition und persönliche Erfahrungen – mit Raum für Fragen, Austausch und geistliche Vertiefung.
Zu Anatoli Uschomirski:
Er ist Gründer und langjährige Leiter der jüdisch-messianischen Gemeinde "Schma Israel" arbeitet heute als Theologe beim "Evangeliumsdienst für Israel (EDI)". Dabei setzt er sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Juden ein.
D2
Die Gesichter des Antisemitismus erkennen
Der gegenwärtige alltägliche Judenhass tritt mit unterschiedlichsten Gesichtern auf. Im gesellschaftspolitischen Diskurs wird der „Jude“ zum allgemeinen Objekt des Hasses. Hinzu kommt eine Geschichtsverdrehung, gepaart mit Verschwörungstheorien über Israel und den Juden, dass den Antisemiten überall Aufschwung gibt. Daher müssen wir unsere Wahrnehmungen für dieses Problem schärfen und sensibilisieren. Denn nicht allein jüdische Mitbürger sind gefährdet, sondern auch unsere freiheitliche Demokratie.
Zu Jurek Schulz:
Er ist theologischer Referent der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (www.amzi.org). Er studierte Theologie und Pädagogik. Zusammen mit mehreren jüdischen Familien, die Holocaustüberlebende waren,
hatte er in der Frankfurter Synagoge seine geistliche Heimat. Nach dem Studium des Neuen Testamentes erkannte er, dass Jesus Christus auch der verheißene Messias für das jüdische Volk ist. Jurek Schulz ist verheiratet und wohnt in Hamburg.
D3 und A4
Die württembergischen Tempel – Pioniere des neuen Israel
In den Jahrzehnten vor der Staatengründung Israels hat die „Tempelgesellschaft“, eine in Württemberg entstandene christliche Gruppierung, eine Reihe von Kolonien im Heiligen Land gegründet. Durch Innovationen im Bereich von Landwirtschaft, Technik, Handwerk, bis hin zu industrieller Fertigung haben die Templer eine bedeutende Vorarbeit für die spätere Infrastruktur Israels geleistet. Anhand einer Präsentation historischer Aufnahmen gibt Rainer Uhlmann einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Tempelgesellschaft.
Zu Dr. Rainer Uhlmann:
Er war Pfarrer und Dekan der Württembergischen Landeskirche. Von 1992 bis 2007 stand er als Vorsitzender dem „Evangeliumsdienst für Israel“ EDI vor. Aus zahlreichen Israelreisen und der Leitung von Reisegruppen ist eine literarische Tätigkeit hervorgegangen, die biblisch-heilsgeschichtliche, historische und politische Perspektiven umfasst. Als Gastdozent der Akademie für Weltmission unterrichtete er das Fach „Altes Testament“, das durch die umfangreichen Israel-Erfahrungen bereichert wurde. Im künstlerischen Bereich widmet sich Rainer Uhlmann der Fotografie (s. Flickr) und der Musik. Z.B. hat er 2025 auf YouTube ein Album mit christlicher Rockmusik veröffentlicht, das den Titel trägt: „Wiener Lieder von Jesus“. Er ist mit Ingeborg Uhlmann verheiratet, das Paar hat fünf Kinder und freut sich seiner wachsenden Schar an Enkelkindern, momentan sind es sechs.
D4 und B2
Israel im Spannungsfeld von islamischer Welt und dem Westen
Pastor Winfried Rudloff war viele Jahre Leiter und Pastor von Gemeinden. Aus diesem Fundus berichtet er wie es gelingen kann mit einer biblisch fundierten Theologie und den richtigen "Dosenöffnern" im Gemeindealltag für eine beständige und ausgewogene Pro-Israel Ausrichtung den Boden zu bereiten. Viele Berichte aus der Praxis - verbunden mit einer Brise Humor - ermutigen sich auf eine gemeinsame Reise zu begeben: ISRAEL UND DIE LOKALE GEMEINDE GEHÖREN ZUSAMMEN!
Zu Marcel Rebiai:
Er wurde 1953 in Algerien geboren. Im Alter von 10 Jahren kam er mit einer Kinderhilfsorganisation in die Schweiz. Er wuchs in der Schweiz auf. 1988 gründete er die Gemeinschaft der Versöhnung (GDV) in der Schweiz, eine Organisation, die in verschiedenen Konfliktregionen der Welt tätig ist und sich für die Förderung von Frieden und Versöhnung zwischen ethnischen Gruppen einsetzt. Zusammen mit der GDV wirkte er in Ägypten und Frankreich. Seit 1994 lebt Marcel Rebiai mit seiner Familie in Jerusalem, wo er sich zunehmend der Stärkung von messianischen und arabischen Pastoren widmete, dem Aufbau des Leibes Christi in Israel. Ein dichtes Beziehungsnetz und viel Vertrauen sind gewachsen. Im Rahmen vom ‘Verein Gesher’ bringt Marcel Rebiai die geistlichen Verantwortungsträger aus Israel zusammen, um Gemeinschaft, Einheit und Zusammenarbeit zu fördern und so Gottes Ziele für den Leib Christi in Jerusalem und Israel voranzubringen. Seine tiefe Liebe zum jüdischen und arabischen Volk motiviert ihn, beide Gemeinschaften mit der Liebe Jesu zu erreichen. Marcel dient als Ältester in einer messianischen Gemeinde in Jerusalem. Er ist sowohl mit der Welt des Islam als auch mit den Verhältnissen des Leibes Christi in Israel und der westlichen Welt bestens vertraut. Er ist Autor verschiedener Bücher und hat einen internationalen Lehrdienst.
D5
Juden brauchen Jesus, aber ich bin Deutscher – Was kann ich tun?
Das Neue Testament zeigt deutlich, dass das jüdische Volk Jesus braucht, um gerettet zu werden. Aber wie können Nichtjuden das jüdische Evangelium mit dem jüdischen Volk teilen? Du erhältst in diesem Seminar praktische Tipps, wie du das Evangelium an dem jüdischen Volk in einer taktvollen, sensiblen, liebevolle Art und Weise weitergeben kannst, sodass du ein Segen für Israel sein kannst.
Zu Aaron Lewin:
Er wurde in Israel geboren und wuchs in einer an Christus gläubigen Familie (mit einem jüdischen Vater) in England auf. Trotz des Glaubens seiner Eltern, den er als Kind übernahm, wendete er sich von Gott ab und rutschte in die Punk-Szene Englands. Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens machte Aaron eine Erfahrung mit dem Heiligen Geist und wurde mit 16 Jahren durch seine Bekehrung neugeboren. Gott gab ihm ein Verlangen, die wunderbare Botschaft über den Messias Jeschua mit anderen zu teilen und ist mit dieser Intention damals öfters nach Westafrika gereist. Nach einem abgeschlossenen Diplom in Sprachen und Sprachwissenschaft und Aufenthalten in der Schweiz und in Österreich, arbeitete Aaron vier Jahre lang mit Juden für Jesus in Ungarn. Im Mai 2016 zog er mit seiner Familie nach Berlin, um dort den Dienst aufzubauen. Seit Januar 2019 leitet Aaron die Arbeit von Juden für Jesus in Deutschland. Er wohnt mit seiner Frau Rebekka und ihren fünf Kindern in Berlin.
D6 und A5
Ein Leben im jüdischen Kontext
Wir leben als deutsche Familie in Israel, mitten im jüdischen Umfeld zwischen Juden und messianischen Juden. Der Workshop vermittelt ein lebendiges Bild des Lebens im jüdischen Kontext und gibt spannende Einblicke in den Alltag und Glauben. Er räumt auf mit gängigen Vorstellungen und theologischen Irrtümern und erklärt, wie es zu einigen Missverständnissen kam.
D7 und A8
Eine unvergessliche Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel
Lassen Sie sich in diesem Seminar mitnehmen auf eine fünftägige Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel. Kein Land bringt pro Einwohner so viele erstklassige Startups wie Israel hervor. Innerhalb von fünf Tagen haben wir als CSI Business zusammen mit Führungskräften aus ganz Deutschland Israel besucht und waren in Tel Aviv, Jerusalem und im Süden Israels auf den Spuren von besonderen Startups und Innovationen und besonderen Menschen, die mit ihren Erfindungen die Welt ein bisschen besser machen wollen. Rund 30 Begegnungen prägten eine unvergessliche Reise und hinterließen den Eindruck, Israel so noch nie erlebt zu haben.
Zu Dr. Ansgar Niehoff:
Er leitet den Bereich CSI Business bei Christen an der Seite Israels seit 2024. CSI Business ist der Treffpunkt für Israel-interessierte Unternehmer, Führungskräfte und Young Professionals. Vorher hat er für über 10 Jahre den Bereich für die junge Generation bei CSI mit geleitet. Seit 15 Jahren ist er hauptberuflich in verschiedenen Forschungs- und Technologie-Management-Rollen in der Wirtschaft beschäftigt und baut seit über 11 Jahren enge Beziehungen in die einzigartige israelische Startup-Szene auf.
D8 und B7
Friedensperspektiven im Nahen Osten, gibt es sie noch?
Die Zweistaatenlösung ist selbst nach dem 7. Oktober 2023 und dem 2-jährigen Gazakrieg noch immer die favorisierte Formel des Westens und globalen Südens zur Beilegung des Nahostkonfliktes. Dabei schien Frieden zwischen Israelis und Palästinensern noch nie ferner. Das Abkommen von Scharm El-Scheich im Oktober 2025 und andere regionale Entwicklungen lassen indes neue Friedensperspektiven durchblicken.
Zu Josias Terschüren:
Er ist Theologe, Politikberater, Pastor und leitet den Bereich Politik und Gesellschaft bei Christen an der Seite Israels (CSI). Er studierte in Budapest an der Szent Pál Akademie und setzte sich zunächst in der europäischen Hauptstadt Brüssel und später in Berlin für die Stärkung der europäisch/deutsch-israelischen Beziehungen ein. Josias Terschüren publiziert regelmäßig für verschiedene Webseiten, Zeitungen und Soziale Medien Beiträge zu den Themen Naher Osten, deutsch-israelische Beziehungen und Antisemitismus.
„Israel, der Zeiger an der Weltenuhr Gottes, zeigt auf faszinierende Art und Weise Gottes Treue und die erstaunliche Erfüllung biblischer Prophetie. Das jüdische Volk, das seit Jahrtausenden Antisemitismus ausgesetzt ist, verfolgt und gehasst wird, hat seit der Rückkehr ins Land seiner Vorfahren die moderne Wiederentstehung des Staates geschafft.“
D9
Kraft aus der Wurzel – wie kann eine christliche Gemeinde sich auf gesunde Weise mit ihrem jüdischen Erbe verbinden?
Gemeinden unterschiedlichster Denominationen wollen der Frage nach der Bedeutung Israels mehr Raum geben. Das ist mit Ängsten verbunden: Wie sollen wir das Thema vor dem Hintergrund politischer Spannungen einführen? Wie reagieren die Gemeindemitglieder? Sollen und dürfen wir jüdische Feste feiern? Warum überhaupt ist Israel für Christen wichtig?
Zu Carmen Shamsianpur:
Historikerin, Islamwissenschaftlerin, Journalistin, Publizistin, geb. 1983 Sie lebt in Tübingen und hat dort Islamwissenschaft und Geschichte studiert. Seit ihrer Magisterarbeit über antijüdische Verschwörungspropaganda in der arabischen Welt hat sie zu Antisemitismus geforscht, publiziert und Vorträge gehalten. Zehn Jahre lang hat sie für die Stabstelle Extremismusprävention der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gearbeitet. Sie ist Israelbeauftragte des internationalen TOS Werks.
D10 und A9
Von Wut zur Liebe: An der Front des Nahostkonflikts
Jair Bayer berichtet von seinen Erlebnissen als Christ im israelischen Reservedienst. Was ist die Wahrheit hinter der Propaganda? Warum braucht es eine bewusste Entscheidung, nicht mit Hass zu reagieren, sondern mit Vergebung? Wie kann man für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden einstehen?
Zu Jair Bayer;
Er ist Bereichsleiter des iP-Zentrums von Zedakah und Israeli. Geboren und aufgewachsen in Schawe Zion lebt er heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Bad-Liebenzell.
D11
Gebet für Israel und den Nahen Osten
Psalm 122,6 fordert uns auf, regelmäßig für den „Frieden Jerusalems zu beten“. Welche biblischen Leitlinien existieren für das Gebet für Völker, Nationen und Städte? Welche biblischen Verheißungen für Israel und seine Nachbarländer sind noch nicht erfüllt und dürfen daher in unseren Tagen in die Fürbitte aufgenommen werden? Wie kann ich ganz praktisch eine Gebetsgruppe aufbauen und andere Menschen für regelmäßiges Gebet motivieren?
Zu Christoph Scharnweber:
Politikreferent, Gebetskoordinator und Reiseleiter der ICEJ Deutschland. Studium der Theologie und Osteuropa-Wissenschaften, ehemaliger langjähriger Pastor einer Stuttgarter Großgemeinde. Leidenschaftlicher Prediger über Gottes Pläne mit Israel und politische Zusammenhänge im Nahen Osten.