Seminare Israelkongress

19.09.2024 - 22.09.2024

Seminare / Workshops im Überblick

  • Freitag (19.09.2024), Einheit 1 um 14 Uhr: Seminare A1-A12
  • Freitag (19.09.2024), Einheit 2 um 16 Uhr: Seminare B1-B12
     
  • Samstag (20.09.2024), Einheit 3 um 14 Uhr: Seminare C1-C12
  • Samstag (20.09.2024), Einheit 4 um 16 Uhr: Seminare D1-D12

Wählen Sie ein Seminar/Workshop pro Einheit und jeweils eine Alternative, falls Ihr Seminar belegt ist oder entfällt.

Detaillierte Seminarbeschreibung

A1/B12

Prof. Dr. Jacob Thiessen
Rektor und Neutestamentler an der universitären theologischen Hochschule STH Basel

Die zukünftige Rettung von ganz Israel - und was Paulus dazu sagt (Römer 11)

Obwohl die christliche Theologie im deutschsprachigen Raum die Fehldeutung, dass in Römer 9–11 mit „Israel“ nicht das ethnische Israel, sondern das „wiederhergestellte Israel“, bestehend aus Jesus-Gläubige Juden und „Heiden“, gemeint sei, nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend korrigiert hat, wird die Sicht in „evangelikalen“ Kreisen immer noch vertreten. In der Deutung hängt vieles davon ab, wie man „und so“ in Römer 11,26 versteht. In dem Referat wird dargelegt, dass „und so“ im Neuen Testament jeweils im Sinn von „und als Folge davon“ gebraucht wird. Was das in Bezug auf die Israel-Frage bedeutet und welche prophetischen Texte des Alten Testaments für Paulus dabei eine zentrale Rolle spielen, wird Thema des Referats sein.

A2/B11

Calev Myers
israelischer Anwalt, Autor und Bürgerrechtler

Justizreform - was steckt wirklich dahinter?

A3/C11

Johnny Shahwan
palästinensischer Theologe & Leiter einer Begegnungsstätte

"Den glimmenden Docht wirst du nicht auslöschen."

Seit Jahrzehnten befinden wir uns als christliche Palästinenser in den Autonomiegebieten in einem dunklen Tunnel. Menschlich gesehen gibt es keine Hoffnung auf eine bessere Zukunft für uns und unsere Kinder. Die vielen Jahre der politischen Auseinandersetzungen haben uns müde gemacht. Der Druck, den wir von allen Seiten erleben, hat unser Licht fast zum Erlöschen gebracht. Immer mehr Christen wandern aus. Die Zahl der Gläubigen ist verschwindend klein. 
Als Gründer und Leiter des christlichen Begegnungszentrums Beit Al Liqa’ stehe ich in einem täglichen geistlichen Kampf. Wie ich trotz der schwierigen Umstände an meiner Berufung festhalte und durch Gottes große Taten immer wieder neu angefeuert werde, erzähle ich in meinem Lebensbericht.
 

A4/D11

Benjamin Funk
Dozent, Autor, Designer, lebt mit Frau und fünf Kindern im Moshav in Galiläa

Israel, wohin entwickelst du dich? Eine Bestandsaufnahme und Zukunftsszenarien.

Israel, in welche Richtung entwickelst du dich? Seit acht Jahren lebe ich mit meiner Familie, als einzige deutsche Christen, in einem jüdischen Moshav im nördlichen Israel in einer besonderen Region der Kontraste. Hier nahe Samaria und unweit von Jenin im Spannungsfeld zwischen arabischen und jüdischen Orten wird unser Leben täglich geprägt. Meine intensive Beschäftigung mit Israels gesellschaftlicher, politischer und religiöser Entwicklung bringt mich zu der Frage: In welche Richtung bewegt sich das Land? In meinem Workshop erkunden wir Israels junge Geschichte, aktuelle Ereignisse und mögliche Zukunftsperspektiven. Als Europäer liefere ich verständliche Einblicke in komplexe Zusammenhänge und teile meine Erfahrungen des alltäglichen Lebens in Israel. Es gibt Raum, komplexe Fragen zu stellen.

A5

Martin Rösch
Pfarrer i. R., war zuletzt theologischer Leiter der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) mit vielen Begegnungen mit jüdischen und arabischen Nachfolgern Jesu.

Gutes tun statt Buße tun oder beides zugleich? Zum Umgang mit der Schuld gegenüber dem jüdischen Volk

Wer die Kirchengeschichte und die Geschichte Deutschlands überblickt, begegnet einer Vielzahl von Ereignissen, die von Schuld am jüdischen Volk geprägt sind. Christen, denen ein versöhnte Beziehung zum jüdischen Volk ein Herzensanliegen ist, fragen: Lastet auf dem deutschen Volk und der Christenheit nach wie vor Schuld, die auch unbeteiligte Nachgeborene betrifft? Ist eine stellvertretende Buße samt Bitte um Vergebung gegenüber Gott und Vertretern des jüdischen Volkes angebracht? Sind stattdessen Taten der Solidarität mit dem jüdischen Volk vorrangig? Oder sind Christen zu beidem herausgefordert? Der Referent lässt zu diesen Fragen die Bibel ebenso zu Wort kommen wie Ausleger der Bibel und gibt eine persönliche Antwort auf Grund zahlreicher Begegnungen mit Vertretern des jüdischen Volkes. 

A6/D3

Hinrich Kaasmann
1. Vorsitzender Ebenezer Hilfsfonds

Alijah - Rückkehr der Juden nach Israel: Aktuelle Bedeutung und Berichte

Alijah geht weiter, auch nach dem 7. Oktober 2023. Seit 1990 kehrten über 1 Mio. Juden aus den Staaten der GUS in ihre Heimat Israel zurück, und seit Beginn des Ukrainekriegs über 100.000, dazu mehrere Tausend trotz Gazakrieg. In der Diaspora erfahren sie zunehmend Antisemitismus und überlegen Alijah.
•    Wie ist diese Entwicklung biblisch einzuordnen ?
•    Wie verkraftet Israel Einwanderungswellen und Abwanderung?
•    Welche Auswirkungen hat dies auf die politische Lage?
•    Wie können wir Christen in Deutschland die Alijah mit Gebet und ganz praktisch unterstützen?
Diesen Fragen wollen wir nachgehen und Beispiele für praktische Schritte aufzeigen.

A7/C2

Johannes Gerloff
Theologe, Journalist und Buchautor

Die Palästinenser: Volk im Brennpunkt der Geschichte

Der 7. Oktober 2023 ist ein tiefer Einschnitt im Verhältnis des Staates Israel mit seinen nichtjüdischen Nachbarn. Eine große Zahl von Staaten wirft dem jüdischen Staat Völkermord vor. Der Slogan „Kindermörder Israel“ ist vielfach zu hören. Die Reaktionen in der Bevölkerung Europas hat dazu geführt, dass das israelische Außenministerium für Israelis eine Reisewarnung ausgesprochen für den überwiegenden Großteil Europas.

Wer sind die Palästinenser? Was ist „Palästina“? Wer ist dieses Volk? Und wenn uns eine biblische Einordnung der aktuellen Ereignisse am Herzen liegt: Wo finden wir diese Menschen in der Bibel? Wenn Israel das auserwählte Volk Gottes ist, haben sie dann überhaupt eine Zukunft im Land Israel?

A8

Timo Roller
Autor, Filmproduzent, Initiator des Projektes "Papierblatt", Regisseur des Films »#schalom75«

Archäologie und Bibel: eine virtuelle Reise durchs Heilige Land

Die Tempeltürme in Mesopotamien, die Ruinen von Kapernaum, das jahrtausendealte Jerusalem – Medienexperte Timo Roller präsentiert die Geschichte der Bibel mithilfe neuer digitaler Möglichkeiten: Google Earth, 3D-Modelle, KI-Werkzeuge. Er erzählt von persönlichen Erlebnissen auf Forschungsreisen zu Stätten der Bibel und zeigt einzigartige Fotos und Videos.

A9/B9

Carmen Shamsianpur
Carmen Shamsianpur ist Islamwissenschaflterin und Historikerin. Sie arbeitet als Journalistin für die Christliche Medieninitiative PRO und Israelnetz.

Sprachfähig für Israel - um Zions willen nicht schweigen

"Ja, aber Israel" - und dann folgt eine meist aggressive Tirade gegen Israel, gespickt mit Begriffen wie Apartheid, Besatzung, Siedlerkolonialismus, Unverhältnismäßigkeit usw. Viele Israelfreunde sind unsicher, wie sie darauf reagieren sollen. Das Seminar bietet Hilfestellung und Orientierung, Ermutigung und Argumente. Es soll helfen, Christen sprachfähig für Israel zu machen, auch dann, wenn es nicht um Bibelwissen, sondern Politik und die Geschichte des modernen Staates Israel geht. Außerdem erarbeiten wir Strategien, wie wir auch ohne tiefes Hintergrundwissen hörbar an der Seite Israels stehen können.

A10/D8

Georg Hagedorn
Verlagsleiter Christlicher Medienvertrieb (CMV)

Was bringt die Zukunft? Entrückung, Drangsal, 1000 jähriges Reich.

Die Zukunft Israels ist untrennbar mit der Person Jesu Christi verbunden. Als der Messias des jüdischen Volkes wird er sichtbar auf diese Erde zurückkommen und sein Friedensreich aufrichten. Doch wie genau und in welcher Abfolge werden diese Ereignisse eintreffen? Welche Rolle spielt hierbei die Gemeinde Jesu und welche das Volk Israel? Zur Beantwortung dieser Fragen sind die prophetischen Aussagen über Israel und Jerusalem im Buch Daniel von größter Bedeutung. Das besondere Augenmerk gilt hier der sogenannten siebzigsten Jahrwoche, deren Erfüllung noch aussteht und die der Aufrichtung des messianischen Reiches unmittelbar vorausgeht. Um einen tieferen Einblick in den Heilsplan Gottes mit seinem Volk Israel zu bekommen, wollen wir die Bibel selbst sprechen lassen. So wollen wir Gottes Plan anschauen und uns ermutigen, herausfordern und auch warnen lassen.

A11/C7

Dr. Andreas Heimbichner
1. Vorsitzender, Dozent, Schulleiter der Bibel- und Missionsschule Ostfriesland (BMO)

Was den Nahen Osten erwartet: biblisch-theologische Perspektive

Häufig werden unter Israelfreunde die (arabischen) Nachbarvölker/Nationen Israels ausgeklammert oder vergessen. Deshalb nimmt dieser Vortrag besonders die Nachbarvölker Israels in den Blick und beschreibt biblisch-theologisch die zukünftigen Umwälzungen im Nahen Osten, wenn Israel geistlich wiederhergestellt wird, so wie es die Propheten im Alten Testament gesehen haben.

A12/C5

Gottfried Bühler
Vorsitzender ICEJ Deutschland

Faszination Israel - biblisch fundierte Berichterstattung

B1

Jurek Schulz
Theologischer Referent der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), Öffentlichkeitsarbeit: Autor und Verfasser unzähliger Beiträge zu den Themen Israel, Judentum, Antisemitismus

Israel: Land der Zukunft – Land der Hoffnung – Land der Verheißung

Welche besondere Bedeutung hat Israel durch die Bundesschlüsse Gottes in der Bibel tatsächlich? Und sind sie heute noch gültig? Die großen und kleinen Prophetien der Bibel und ihre wirkliche Erfüllung an Israel bestätigen die Glaubwürdigkeit der Heiligen Schrift. Wir werden die Kernaussagen der verschiedenen messianischen Weissagungen hervorheben und dabei ganz neu die Liebe Gottes mit Israel und der Gemeinde entdecken. Das ermutigt, mit großer Zuversicht in die Zukunft zu gehen. Denn Gott ist treu, das demonstriert er an Israel.

B2

Samuel Smadja
Regionaldirektor von TBN Israel, Präsident von Sar-El Tours & Conferences und Pastor einer lebendigen messianischen Gemeinde in Jerusalem – der Israeli Messianic Assembly

Israel, the land of hope - God’s plan of salvation to the Jewish people and the rest of the world.

B3/D2

Josias Terschüren
Theologe, Politikberater bei Christen an der Seite Israels (CSI) und Pastor der Glaubensgemeinde Berlin Brandenburg. Sein Herz ist es, Christen zu helfen, Verständnis und Stimme für Israel in Politik und Gesellschaft zu entwickeln.

US-Israelische Beziehungen – Freundschaft für immer?

Der moderne Staat Israel ist seit seiner Gründung immer in besonderem Maße abhängig von der jeweiligen Weltmacht und deren Haltung zum Nahen Osten und dem jüdischen Staat. Seitdem die USA in zwei Weltkriegen zunehmend in die Rolle der Weltmacht hineingelangt waren, besteht zwischen ihnen und Israel eine interessante Beziehung zwischen Freundschaft und Abhängigkeit. Vor dem Hintergrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen in Amerika betrachten wir die historische Entwicklung und den Status Quo der US-israelischen Beziehungen.

B4/C12

Anatoli Uschomirski
jüdisch-messianischer Leiter, Theologe und Autor & Referent bei EDI

Christliche Stolpersteine oder warum lesen wir die Bibel vom hinten nach vorne?

Das Neue Testament ist eine Sammlung von Gott inspirierter Bücher, die in einem hebräischen Kontext des 1. Jh. n. Chr. geschrieben wurden. Viele Menschen versuchen den Sinn des NT zu begreifen, interpretieren ihn aber durch westlich geprägte Weltanschauungen. Die Missverständnisse, die dadurch entstanden sind, bringen einen enormen geistlichen Schaden und sind gewisse "Stolpersteine" für Christen. In diesem Seminar versuchen wir diese Problematik aufzudecken und dadurch einen neuen Blick auf die altbekannten biblischen Texte zu bekommen.

B5

Erik Sauter
Lehrer am Remstalgymnasium

`To think outside the box' - was deutsche von israelischen Jugendlichen lernen können

Wer das deutsche Schulsystem durchläuft, hat (hoffentlich) gelernt, sich selbst zu organisieren und große Mengen an Stoff zu verinnerlichen; was oft auf der Strecke bleibt, ist ein selbständiges, kritisches und unabhängiges Denken, das auch keine Angst vor einer Minderheitenposition hat. Gerade israelische Jugendliche sind es gewohnt zu improvisieren und die Tatsache, dass ihre Eltern und Großeltern viel für den modernen Staat Israel geopfert haben, lässt sie diesen Staat, sowie seine Demokratie besonders wert schätzen und zu eigenen, authentischen, unkonventionellen und bodenständigen Überzeugungen gelangen.

B6

Alexander Cyris
Bildungsreferent iP Zentrum
Frank Clesle
geschäftsführender Leiter der ZEDAKAH-Zentrale und Mitinitiator des iP-Zentrums „Israelperspektive“ in Bad Liebenzell (Maisenbach). ZEDAKAH e.V. ist Mitglied im Diakonischen Werk der ELKWUE e.V. und kümmert sich seit über 60 Jahren um Holocaustüberlebende in Israel.

Die junge Generation für Israel begeistern

„Sie fragen sich: Wie kann man Israel und das Judentum samt seiner Geschichte eindrucksvoll für Kinder und Jugendliche begreif- und erlebbar machen? Dann sind sie genau richtig in diesem Seminar!
Israels Schönheit, seine staunenswerte biblische und heutige Geschichte, die Bedeutung vieler Juden mit all ihren Erfindungen für unser tägliches Leben, die Begegnung mit Holocaustüberlebenden und nicht zuletzt die tiefgründige jüdische Festkultur. All diese Themen bereiten die Mitarbeitenden des iP-Projektes mit didaktisch modernen und raffinierten Tools auf. 
Bereits für Kinder im Grundschulalter bietet das iP-Zentrum in Maisenbach bei Bad Liebenzell einzigartige und attraktive Programme an. 
Lassen sie sich in diesem Seminar anstecken von der Kreativität und Ideenvielfalt, die das iP-Projekt bereits entwickeln und umsetzen durfte. Nehmen Sie Ideen mit und entwickeln sie gerne weiter.“

B7/D5

Fredy Peter
Öffentlichkeits- und Verlagsarbeit Mitternachtsruf

Wird Israel untergehen? Prophetische Perspektiven Jeremias

Trotz göttlicher Bewahrung und Vorsehung in der Vergangenheit ist zu beobachten, wie die Zukunft Israels immer wieder infrage gestellt wird. In Jeremia 31,31-40 wird uns deutlich gemacht: Israel hat Zukunft! Aber nicht aus sich, sondern aus Gott. Diese zehn Verse aus Jeremia 31 zeigen mit starken Argumenten, dass Israel selbst in Zeiten grösster Not und Bedrängnis sicher in Gottes Hand ist.

B8/D4

Hatim Jiryis
Pastor der Christ-the-King-Church in Maalot Tarshiha

Liebe deinen Nächsten - in einem Land von Hass und Streit

Wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen in einer Gesellschaft die so zerstritten ist? Kann es gelingen, beide Volksgruppen Juden und Araber zu lieben und ein Zeugnis zu sein inmitten dieser Völker? Wie geht das praktisch?
Welche Botschaft der Hoffnung gibt es?
Die Herausforderung der Gemeinde Jesu als arabisch christliche Gemeinde in Israel und auch persönlich im Land Israel. Dieses und noch mehr beschäftigt uns mehr denn je, nach dem Massaker und Kriegsbeginn im Oktober 2023. Hatim wird etwas von seinem Erleben  erzählen, wie es ihm als Leiter der Christ the King Church ergeht in Tarshiha/Maalot in und weshalb es sich lohnt, Gottes gute Botschaft der Hoffnung trotz widriger Umstände auszuteilen.

 

B10/C4

Dr. Rainer Uhlmann
Pfarrer und Dekan im Ruhestand in der evangelischen Württembergischen Landeskirche, ehemaliger Vorsitzender des Evangeliumsdienstes für Israel, Publikationen zu den Themen Messianische Juden, Geschichte Israels, Theologie des Alten Testaments, Landeskunde Israels

Steuern wir auf die Endzeit zu - was bedeutet der Gog und Magog Krieg?

Sind die Kriege in der Ukraine und in Gaza Teil der biblischen Endzeit? Auf diese Frage sind internationale christliche Führungspersönlichkeiten aufmerksam geworden. Die einen äußern, dass sich vor unseren Augen biblische Weissagungen erfüllen, die anderen halten eine solche Aussage für verfrüht. In diesen Tagen tauchen vermehrt Internet-Videos auf, die Passagen aus Hesekiel 38 zitieren und auf ein eventuelles Ende der Zeitepoche hinweisen. Was ist davon zu halten? Wo stehen wir in der biblischen Heilsgeschichte? Das wird Thema dieses Workshops sein.

C1/D9

Ariel L. Blumenthal
Autor, theologischer Lehrer einer messianischen Gemeinde in Jerusalem, Leitung des israelischen Zweigs Tikkun Globals

The God of Hope – for Jew & Gentile. (Romans 15:4-13)
Der Gott der Hoffnung – für Juden und Nicht-Juden (Römer 15,4-13)

Das Seminar basiert auf dem Buch des Sprechers mit dem Titel „One New Man: Reconciling Jew & Gentile in One Body of Christ: Reconciling Jew and Gentile in One Body of Christ” (Der eine neue Mensch: Juden und Nicht-Juden versöhnt in dem einen Leib Christi). Schlüsseltexte sind  Epheser 2,11-16 und Kolosser 2,11-23. Untersucht wird die Verwendung des Begriffs „Gesetz“ in Epheser 2,15 und Kolosser 2,14.20. Diesen Begriff im Kontext zu verstehen, ist ein Schlüssel, um die Botschaft des Apostels Paulus von dem „einen neuen Menschen“ zu entschlüsseln. Welches Gesetz, welche Torah wurde aufgehoben, um Frieden zwischen Juden und Nicht-Juden zu schaffen? Inwiefern ist Jesus nun frei, als Bundesvermittler für alle Stämme, Sprachen und Nationen zu fungieren? Das Verständnis dieser paulinischen Aussagen öffnet auch die Augen für endzeitliche Ereignisse.

C3

Susanne Wustl
Gründungsmitglied und Mitarbeiterin des Philippus-Dienstes

„Es geht uns alle an! – Gemeinsam gegen Antisemitismus“

Wir sprechen über die aktuelle Situation im Nahen Osten und in Deutschland  – wie wir sie verstehen und verantwortlich handeln können.
Es wird ein Bogen gespannt ab dem 7. Oktober 2023 – der Tag der Angriffe der Hamas auf Israel – bis hin zu der aktuellen Situation in Deutschland. Wir sprechen über konkrete Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen, was man gegen Antisemitismus konkret tun kann.

C6

Benjamin Berger
Pastor einer Gemeinde jüdischer Jesusgläubiger in Jerusalem

Die Gemeinde des Messias

C8

Ruth-Andrea Möller
Mitarbeiterin bei Vineyard München, Leiterin des AK Israel-Judentum-Nahost der EAD, verheiratet, zwei erwachsene Söhne

Mitmach-Israel-Bibelworkshop

Gottes Heilsgeschichte mit Israel und der Welt besser verstehen. Kein Referat, sondern ein interaktives Seminar, in dem wir miteinander ins Gespräch kommen und verschiedene Perspektiven auf Gottes Handeln mit seinem Volk Israel einnehmen werden. In einer lockeren Runde tiefgehende Wahrheiten neu denken.

C9/D1

Dr. Ansgar Niehoff
Technology Manager, REHAU Group und Leiter von Israel-Connect bei CSI

Wirtschaftswunder Israel - Start-Ups, Hochtechnologie und mehr

Das Land und seine wirtschaftlichen Errungenschaften faszinieren und sind zugleich Anlass, Start Ups und andere Unternehmen aus Israel mit Firmen weltweit in Kontakt zu bringen. Inzwischen war Dr. A. Niehoff knapp 20 Mal in Israel und hat mehrere Innovationsreisen dorthin organisiert. Das Seminar führt das Wirtschaftswunder Israels der vergangenen 75 Jahre vor Augen und nicht zuletzt auch den Gewinn der Zusammenarbeit mit den Unternehmen Israels. Könnte Israel künftig ein Gewinn für deutsche Unternehmen sein?!

C10/D10

Dina Röll
leitet den Bereich „Junge Generation” bei Christen an der Seite Israels. Ihr Herzensanliegen ist es, jungen Christen durch ein breiteres Bibelverständnis zu helfen, eine unerschütterliche Glaubensbasis an den Gott Israels zu entwickeln.

Westjordanland - „Umstrittenes“ oder „Besetztes“ Gebiet?

In den deutschen Medien wird von „besetzten“ Gebieten gesprochen, wenn vom Westjordanland die Rede ist. In verschiedenen amerikanischen und israelischen Medien werden die Gebiete dagegen als „umstritten“ bezeichnet. Interessant bei der Diskussion um die Siedlungspolitik und eine Zwei-Staaten-Lösung ist vor allem die komplizierte Rechtslage vor Ort. Diese schauen wir uns im Seminar genauer an.

D6

Jurek Schulz
Theologischer Referent der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), Öffentlichkeitsarbeit: Autor und Verfasser unzähliger Beiträge zu den Themen Israel, Judentum, Antisemitismus

Israel - (k)ein Land wie jedes andere? Seine Existenz spaltet die Völker – Warum?  

Ist der jüdische Staat Israel ein Land wie alle Völker oder ist das jüdische Volk anders als alle anderen Völker? Durch das bestialische Massaker der Feinde Israels am 7. Oktober 2023 im Süden Israels wurde deutlich, wie groß der Hass auf den jüdischen Staat ist. Warum muss Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 immer wieder um sein Überleben kämpfen? Heute gleicht der Nahe Osten einem Pulverfass, das die Welt polarisiert. Was haben wir noch alles zu erwarten? Was sind die eigentlichen Ursachen dafür, dass dieser Landstrich so in Aufruhr ist und auf was dürfen wir noch hoffen?

D7

Winfried Rudloff
Pastor aus Berlin, Geschäftsführer "Ebenezer Emergency Fund International" in Deutschland

Israel und die lokale Gemeinde - Spannungsfeld und Zeichen der Hoffnung

Pastor Winfried Rudloff war viele Jahre Leiter und Pastor von Gemeinden. Aus diesem Fundus berichtet er wie es gelingen kann mit einer biblisch fundierten Theologie und den richtigen "Dosenöffnern" im Gemeindealltag für eine beständige und ausgewogene Pro-Israel Ausrichtung den Boden zu bereiten. Viele Berichte aus der Praxis - verbunden mit einer Brise Humor - ermutigen sich auf eine gemeinsame Reise zu begeben: ISRAEL UND DIE LOKALE GEMEINDE GEHÖREN ZUSAMMEN. PUNKT.

D12

Markus und Susanne Müller
leben als junge Familie mit drei Kindern im schönen Zabergäu bei Heilbronn. Dort betreut Markus als Berufsimker über 140 Bienenvölker. Gemeinsam schlägt ihr Herz dafür, dass Menschen durch Werthonig mit Gottes Versprechen in Berührung kommen. Ihre Geschichte und viel Wissenswertes über Bienen brachte Susanne 2022 in dem Buch „Von Bienen, Honig und Gottes große Güte“ auf Papier.

Honig und das verheißene Land

Ein Land, in welchem Milch und Honig fließt - Versprechen die Gott damals gegeben hat und auch heute noch relevant sind. Wir laden Sie ein mit uns auf eine Reise durch das Bienenjahr zu gehen. Staunen Sie über Gottes einzigartige Schöpfung und erfahren sie interessantes Hintergrundwissen über Bienen und Honig. Entdecken Sie die Versprechen, welche Gott auch für Ihre Leben bereithält und schmecken Sie Gottes große Güte. Mit vielen Bildern, einer Honigverkostung und kleinen Lesungen aus dem Buch „Von Bienen, Honig und Gottes großer Güte“ laden Markus und Susanne Müller zu diesem abwechslungsreichen Vortag ein.