Workshops

Workshops Israelkongress

08.10.2026 - 11.10.2026

Workshops im Überblick

  • Runde A Freitag, 13.45 Uhr
  • Runde B Freitag, 15.45 Uhr
     
  • Runde C Samstag, 13.45 Uhr
  • Runde D Samstag, 15.45 Uhr

Wählen Sie einen Workshop pro Runde und jeweils eine Alternative, falls Ihr Workshop ausgebucht ist oder entfällt.

A1 und C1

Gottfried Bühler
Vorsitzender ICEJ Deutschland
Stephan Lehnert
Geschäftsführer der ICEJ Deutschland, Reiseleiter, Gemeindeleiter Treffpunkt Leben Ditzingen, Prediger

Was geht mich Israel an?

Warum ist die jüdische Identität Jesu wichtig? Die Referenten zeigen, wie wertvoll es ist, die Wurzeln unseres Glaubens zu kennen und beleuchtet einen in vielen Gemeinden noch immer verborgenen christlichen Antisemitismus. Die Referenten verdeutlichen auch, welche Mitverantwortung Deutschland am Massaker vom 7. Oktober trägt. Zum Schluss erarbeiten die Teilnehmer Lösungsansätze und konkrete Handlungsmöglichkeiten, wie im eigenen persönlichen Umfeld, in der eigenen Gemeinde oder Community Antisemitismus erkannt und entkräftet werden kann.

zu Gottfried Bühler: Vorsitzender der ICEJ Deutschland. Gottfried Bühler ist an zahlreichen Publikationen und Veröffentlichungen beteiligt, die sich gegen Antisemitismus und Antiisraelismus richten. Moderator der Fernsehserie "Faszination Israel", die unter anderem auf BibelTV ausgestrahlt wird. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.

zu Stephan Lehnert: langjähriger Geschäftsführer der ICEJ Deutschland, Reiseleiter u.a. der ICEJ-Solidaritätsreisen, Gemeindeleiter Treffpunkt Leben Ditzingen, erfahrener Prediger. Augenzeuge des Terrorangriffs der Hamas am 7. Oktober.

A2

Josias Terschüren
Theologe, Politikberater bei Christen an der Seite Israels (CSI) und Pastor der Glaubensgemeinde Berlin Brandenburg
Carmen Shamsianpur
Historikerin, Islamwissenschaftlerin, Journalistin und Publizistin
Dina Ehrhardt
Bettina Hakius
Theologische Referentin Evangeliumsdienst für Israel e.V.
Aaron Lewin
Direktor „Juden für Jesus Deutschland“

Frag ruhig! Israel-Experten antworten

Alles, was Sie schon immer mal über Israel wissen wollten, sei es theologischer, historischer oder politischer Natur, können Sie in Form von Fragen an unser Panel von Israel-Experten richten: Offenes Mikro und offener Austausch. 
 

A3 und C3

Dr. Tobias Krämer
Pastor, Bereichsleiter für Theologie und Gemeinde bei CSI

Römer 11,26: Ganz Israel wird gerettet werden

„Ganz Israel wird gerettet werden!“ Diese Aussage in Römer 11,26 ist der Höhepunkt der großen Israelpassage des Paulus in Römer 9-11. Das Erstaunliche ist: Paulus artikuliert - gewissermaßen stellvertretend – eine Heilsgewissheit für Israel, das doch in weiten Teilen gar nicht zum Glauben an das Evangelium gekommen war. Diese Gewissheit sollten Christen heute teilen. Dies entbindet uns aber nicht von der Frage, was genau mit dieser Aussage gemeint ist. Was ist „ganz Israel“? Dieser Frage gehen wir im Seminar nach.

Dr. Tobias Krämer ist Theologe, Leiter der Israel-Akademie von Christen an der Seite Israels (CSI) und Berater. Er studierte an der Universität Tübingen und promovierte an der STH Basel. Lange Zeit war er Pastor einer sogenannten Mega-Church und absolvierte verschiedene Beraterausbildungen. Biblische Israellehre entwickeln, Gemeinden dienen und Israelfreunde ausbilden sind seine Herzensthemen. Tobias Krämer leitet den Bereich Theologie und Gemeinde bei CSI.

„Israel muss ein Thema in den Gemeinden werden. Warum? Weil es ein Thema in der Bibel ist, weil Israel Gott am Herzen liegt und weil der christliche Glaube jüdisch ist. Das Resultat: Ich finde zurück zu meinen Wurzeln und ich lande dort, wo auch Gott steht – an der Seite Israels. Da gehören wir hin.“
 

A4 und D3

Dr. Rainer Uhlmann
Pfarrer und Dekan im Ruhestand in der evangelischen Württembergischen Landeskirche, ehemaliger Vorsitzender des Evangeliumsdienstes für Israel, Publikationen zu den Themen Messianische Juden, Geschichte Israels, Theologie des Alten Testaments, Landeskunde Israels

Die württembergischen Tempel – Pioniere des neuen Israel

In den Jahrzehnten vor der Staatengründung Israels hat die „Tempelgesellschaft“, eine in Württemberg entstandene christliche Gruppierung, eine Reihe von Kolonien im Heiligen Land gegründet. Durch Innovationen im Bereich von Landwirtschaft, Technik, Handwerk, bis hin zu industrieller Fertigung haben die Templer eine bedeutende Vorarbeit für die spätere Infrastruktur Israels geleistet. Anhand einer Präsentation historischer Aufnahmen gibt Rainer Uhlmann einen Überblick über die Entstehung und Entwicklung der Tempelgesellschaft.

Der Referent, Dr. Rainer Uhlmann, war Pfarrer und Dekan der Württembergischen Landeskirche. Von 1992 bis 2007 stand er als Vorsitzender dem „Evangeliumsdienst für Israel“ EDI vor. Aus zahlreichen Israelreisen und der Leitung von Reisegruppen ist eine literarische Tätigkeit hervorgegangen, die biblisch-heilsgeschichtliche, historische und politische Perspektiven umfasst. Als Gastdozent der Akademie für Weltmission unterrichtete er das Fach „Altes Testament“, das durch die umfangreichen Israel-Erfahrungen bereichert wurde. Im künstlerischen Bereich widmet sich Rainer Uhlmann der Fotografie (s. Flickr) und der Musik. Z.B. hat er 2025 auf YouTube ein Album mit christlicher Rockmusik veröffentlicht, das den Titel trägt: „Wiener Lieder von Jesus“. Er ist mit Ingeborg Uhlmann verheiratet, das Paar hat fünf Kinder und freut sich seiner wachsenden Schar an Enkelkindern, momentan sind es sechs. 

A5 und D6

Benjamin Funk
ist freier Mitarbeiter bei amzi, TV-Korrespondent, Dozent und Autor. Er ist 44 Jahre alt und lebt mit seiner Frau und fünf Kindern in Galiläa, nahe Tiberias.

Ein Leben im jüdischen Kontext

Wir leben als deutsche Familie in Israel, mitten im jüdischen Umfeld zwischen Juden und messianischen Juden. Der Workshop vermittelt ein lebendiges Bild des Lebens im jüdischen Kontext und gibt spannende Einblicke in den Alltag und Glauben. Er räumt auf mit gängigen Vorstellungen und theologischen Irrtümern und erklärt, wie es zu einigen Missverständnissen kam.

A6 und D1

Anatoli Uschomirski
Theologischer Referent Evangeliumsdienst für Israel e. V.

Zu welchem Gott beten Juden und Christen?

Wem gilt unser Gebet? In diesem Seminar gehen wir der Frage nach, zu welchem Gott Juden und Christen beten – ist es der transzendente Schöpfer, der Gott der Geschichte oder der persönliche Gott der Erzväter? Anhand der Lebenswege von Abraham, Isaak und Jakob entdecken wir, wie Gott sich in Beziehung offenbart und wie diese Offenbarung unsere Identität, unser Vertrauen und unser Gebet prägt. Eine Reise durch biblische Texte, jüdische Tradition und persönliche Erfahrungen – mit Raum für Fragen, Austausch und geistliche Vertiefung.

Anatoli Uschomirski, Gründer und langjährige Leiter der jüdisch-messianischen Gemeinde "Schma Israel" arbeitet heute als Theologe beim "Evangeliumsdienst für Israel (EDI)". Dabei setzt er sich für die Versöhnung zwischen Deutschen und Juden ein.

A7

Simon Schauer
ist Mitleiter von „Junge Christen an der Seite Israels“ (JCSI) und führt junge Erwachsene durch Israel.

Israels jüngere Geschichte: Der Nahostkonflikt

Der Nahostkonflikt ist seit Dekaden in aller Munde und beherrscht die täglichen Nachrichten. In diesem Seminar für Einsteiger werden die grundlegenden Meilensteine der vergangenen 100 Jahre erläutert. Für ein besseres Verständnis des Konflikts. 

Simon Schauer ist Mitarbeiter im Bereich „Junge Generation“ bei Christen an der Seite Israels (CSI). Vor über 13 Jahren hat er seine Liebe zum Land entdeckt und reist seither regelmäßig, manchmal mehrmals im Jahr, nach Israel. Simon hat sich ein gutes Netzwerk in Israel aufgebaut und spricht auch etwas Hebräisch, was ihm vor Ort viele Türen öffnet.

„Mein Traum ist es, dass wir Christen Jesus als unseren jüdischen Messias entdecken. Von Abraham bis heute.“

A8 und D7

Dr. Ansgar Niehoff
Technologie- & Investmentmanager, Schmidt + Clemens Group und Leiter von CSI Business

Eine unvergessliche Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel

Lassen Sie sich in diesem Seminar mitnehmen auf eine fünftägige Entdeckungsreise in die Startup-Nation Israel. Kein Land bringt pro Einwohner so viele erstklassige Startups wie Israel hervor. Innerhalb von fünf Tagen haben wir als CSI Business zusammen mit Führungskräften aus ganz Deutschland Israel besucht und waren in Tel Aviv, Jerusalem und im Süden Israels auf den Spuren von besonderen Startups und Innovationen und besonderen Menschen, die mit ihren Erfindungen die Welt ein bisschen besser machen wollen. Rund 30 Begegnungen prägten eine unvergessliche Reise und hinterließen den Eindruck, Israel so noch nie erlebt zu haben.

Dr. Ansgar Niehoff leitet den Bereich CSI Business bei Christen an der Seite Israels seit 2024. CSI Business ist der Treffpunkt für Israel-interessierte Unternehmer, Führungskräfte und Young Professionals. Vorher hat er für über 10 Jahre den Bereich für die junge Generation bei CSI mit geleitet. Seit 15 Jahren ist er hauptberuflich in verschiedenen Forschungs- und Technologie-Management-Rollen in der Wirtschaft beschäftigt und baut seit über 11 Jahren enge Beziehungen in die einzigartige israelische Startup-Szene auf.

A9 und D10

Jair Bayer
iP Zentrum

Von Wut zur Liebe: An der Front des Nahostkonflikts

Jair Bayer berichtet von seinen Erlebnissen als Christ im israelischen Reservedienst. Was ist die Wahrheit hinter der Propaganda? Warum braucht es eine bewusste Entscheidung, nicht mit Hass zu reagieren, sondern mit Vergebung? Wie kann man für Wahrheit, Gerechtigkeit und Frieden einstehen?

Jair Bayer ist Bereichsleiter des iP-Zentrums von Zedakah und Israeli. Geboren und aufgewachsen in Schawe Zion lebt er heute mit seiner Frau und seinen Kindern in Bad-Liebenzell.

A10

Hinrich und Elke Kaasmann
Ebenezer Hilfsfonds

Alijah - Rückkehr der Juden nach Israel: Aktuelle Bedeutung und Berichte

Seit dem Beginn des Gazakrieges sind über 60.000 Juden aus Russland, der Ukraine und aus USA und Frankreich in Israel eingewandert. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 kehrten über eine Million Juden zurück nach Israel. Ebenezer Emergency Fund half dabei allein zwischen 1993 und 2004 über 45.000 Einwanderern, genannt Olim, mit 173 Schiffsüberfahrten von Odessa nach Haifa/Israel, und Zehntausenden aus Fernost. Gottes Willen geschieht weiterhin. Heute liegen Schwerpunkte des Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V. in der Ukraine, Russland und Äthiopien. 
Millionen von Juden leben immer noch in der Diaspora. Wann werden sie zurückkehren?
•    Wie ist diese Entwicklung biblisch einzuordnen? 
•    Wie verkraftet ein Land eine solche Einwanderungswelle?
•    Welche Auswirkungen hat dies auf die aktuelle politische Lage, insbesondere im Spannungsfeld von Wohnungsbau und Terror? 
•    Welche Rolle können Christen praktisch und im Gebet einnehmen? 
•    Wie ist solche Arbeit für einen Deutschen angesichts der Vergangenheit praktisch möglich?

Hinrich und Elke Kaasmann sind 1993 Gottes Ruf in den Dienst an den Juden gefolgt, ohne die Konsequenzen zu ahnen. Beide hatten an der TU Braunschweig studiert und 1977 geheiratet. Elke war 1975 im CVJM zu ihrer Glaubensentscheidung gekommen, Hinrich in Taizé. Hinrich arbeitete als leitender Ingenieur im internationalen Anlagenbau bis zu seiner beruflichen Freistellung 2004. Sein Zeugnis der Berufung und einer mehrmonatigen Beurlaubung zeigt, dass anhaltendes Gebet sehr konkret erhört wird. Elke verzichtete 1996 bewusst auf ihren geliebten Beruf als Lehrerin am Gymnasium, um für Gebetseinsätze und die Begleitung von Olim, Zivis, Volontären und Holocaustüberlebenden ein Segen zu sein. Als Ehepaar leben sie Versöhnung mit den Juden vor dem Hintergrund der eigenen Familienbiographie sowohl im Dienst beim deutschen „Ebenezer Hilfsfonds Deutschland e.V.“, als auch als Leiter von Gebetskreisen Hamburg (Wächtergebet, Jesaja 62 u.a.). Hinrich war Vorstandsmitglied der „Freunde Yad Vashem in Deutschland e.V.“ Beide sind Mitglied in der Christengemeinde Arche Alstertal in Hamburg.

A11

Jörg Müller
Emathi e.V.

Israel – Fakten und Anekdoten

Kaum ein Thema polarisiert mehr, als ein Gespräch über Israel. Ist es wichtig, hier neutral zu bleiben oder ist es angebracht, deutlich Stellung zu beziehen? Bei vielen Gelegenheiten hat Herr Müller festgestellt, dass zu wenig Hintergrundwissen über das Land vorhanden ist und Begriffe verwendet werden, die von Gesprächspartnern unterschiedlich definiert werden. Der Referent versteht es hervorragend, Fakten über Israel mit selbst erlebten Geschichten zu vermitteln. Gerade der persönliche Erfahrungsschatz, der kurzweilig präsentiert wird, lässt den Vortrag zu einem inspirierenden Erlebnis werden.

Jörg Müller ist als MBA und Dipl.-Betriebswirt (BA) Geschäftsführer seiner eigenen Unternehmen und arbeitet in seiner Freizeit als Krankenpfleger im Kreiskrankenhaus Lörrach. Er engagiert sich zudem u.a. bei "Emathi e.V." in der Prävention von Antisemitismus und organisierte bereits zahlreiche Gruppenreisen nach Israel. Seine insgesamt 40 Reisen ins Heilige Land verhalfen Herrn Müller zu einem tiefen Einblick in die gesellschaftlichen, religiösen und politischen Verhältnisse in Israel und der Westbank.

B1

Armin Bachor
ist theologischer Leiter und Geschäftsführer des Evangeliumsdienstes für Israel EDI.

Israel, Evangelium und die Gemeinde des Messias – Streiflichter aus Römer 9–11

Wenn Paulus über Israel spricht, verbindet er diese Frage mit dem Evangelium und der Gemeinde Jesu. Dabei wird deutlich, was die Bedeutung, Aufgabe und Zukunft des jüdischen Volkes ist. Wir wollen nachspüren, was Paulus uns heute zu sagen hat: Was können wir für Israel tun?

B2 und D4

Winfried Rudloff
Pastor aus Berlin, Geschäftsführer "Ebenezer Emergency Fund International" in Deutschland

Israel im Spannungsfeld von islamischer Welt und dem Westen

Pastor Winfried Rudloff war viele Jahre Leiter und Pastor von Gemeinden. Aus diesem Fundus berichtet er wie es gelingen kann mit einer biblisch fundierten Theologie und den richtigen "Dosenöffnern" im Gemeindealltag für eine beständige und ausgewogene Pro-Israel Ausrichtung den Boden zu bereiten. Viele Berichte aus der Praxis - verbunden mit einer Brise Humor - ermutigen sich auf eine gemeinsame Reise zu begeben: ISRAEL UND DIE LOKALE GEMEINDE GEHÖREN ZUSAMMEN!

zu Winfried Rudloff:
aus Berlin, verheiratet 3 Kinder, 4 Enkelkinder; Ordinierter Pastor im BFP; Bibelschulleiter und Jugendpastor bis 1996 im MW Josua Berlin;
ab 1999 Geschäftsführer und Pastor in der Christus Gemeinde Berlin; ab 2016 Geschäftsführer "Ebenezer Emergeny Fund International" in Deutschland; Vorstandsmitglied im „Christlichen Forum für Israel in Deutschland“ CFFI; Mitglied im AK „Israel und Nahost“ Innerhalb der Evangelischen Allianz in Deutschland; Reisedienst / Vortragsdienst in Kirchen und Gemeinden  

B3/D2

Josias Terschüren
Theologe, Politikberater bei Christen an der Seite Israels (CSI) und Pastor der Glaubensgemeinde Berlin Brandenburg

US-Israelische Beziehungen – Freundschaft für immer?

Der moderne Staat Israel ist seit seiner Gründung immer in besonderem Maße abhängig von der jeweiligen Weltmacht und deren Haltung zum Nahen Osten und dem jüdischen Staat. Seitdem die USA in zwei Weltkriegen zunehmend in die Rolle der Weltmacht hineingelangt waren, besteht zwischen ihnen und Israel eine interessante Beziehung zwischen Freundschaft und Abhängigkeit. Vor dem Hintergrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen in Amerika betrachten wir die historische Entwicklung und den Status Quo der US-israelischen Beziehungen.

B4/C12

Anatoli Uschomirski
Theologischer Referent Evangeliumsdienst für Israel e. V.

Christliche Stolpersteine oder warum lesen wir die Bibel vom hinten nach vorne?

Das Neue Testament ist eine Sammlung von Gott inspirierter Bücher, die in einem hebräischen Kontext des 1. Jh. n. Chr. geschrieben wurden. Viele Menschen versuchen den Sinn des NT zu begreifen, interpretieren ihn aber durch westlich geprägte Weltanschauungen. Die Missverständnisse, die dadurch entstanden sind, bringen einen enormen geistlichen Schaden und sind gewisse "Stolpersteine" für Christen. In diesem Seminar versuchen wir diese Problematik aufzudecken und dadurch einen neuen Blick auf die altbekannten biblischen Texte zu bekommen.

B5

Erik Sauter
Lehrer am Remstalgymnasium

`To think outside the box' - was deutsche von israelischen Jugendlichen lernen können

Wer das deutsche Schulsystem durchläuft, hat (hoffentlich) gelernt, sich selbst zu organisieren und große Mengen an Stoff zu verinnerlichen; was oft auf der Strecke bleibt, ist ein selbständiges, kritisches und unabhängiges Denken, das auch keine Angst vor einer Minderheitenposition hat. Gerade israelische Jugendliche sind es gewohnt zu improvisieren und die Tatsache, dass ihre Eltern und Großeltern viel für den modernen Staat Israel geopfert haben, lässt sie diesen Staat, sowie seine Demokratie besonders wert schätzen und zu eigenen, authentischen, unkonventionellen und bodenständigen Überzeugungen gelangen.

B6

Alexander Cyris
Bildungsreferent iP Zentrum
Frank Clesle
geschäftsführender Leiter der ZEDAKAH-Zentrale und Mitinitiator des iP-Zentrums „Israelperspektive“ in Bad Liebenzell (Maisenbach). ZEDAKAH e.V. ist Mitglied im Diakonischen Werk der ELKWUE e.V. und kümmert sich seit über 60 Jahren um Holocaustüberlebende in Israel.

Die junge Generation für Israel begeistern

„Sie fragen sich: Wie kann man Israel und das Judentum samt seiner Geschichte eindrucksvoll für Kinder und Jugendliche begreif- und erlebbar machen? Dann sind sie genau richtig in diesem Seminar!
Israels Schönheit, seine staunenswerte biblische und heutige Geschichte, die Bedeutung vieler Juden mit all ihren Erfindungen für unser tägliches Leben, die Begegnung mit Holocaustüberlebenden und nicht zuletzt die tiefgründige jüdische Festkultur. All diese Themen bereiten die Mitarbeitenden des iP-Projektes mit didaktisch modernen und raffinierten Tools auf. 
Bereits für Kinder im Grundschulalter bietet das iP-Zentrum in Maisenbach bei Bad Liebenzell einzigartige und attraktive Programme an. 
Lassen sie sich in diesem Seminar anstecken von der Kreativität und Ideenvielfalt, die das iP-Projekt bereits entwickeln und umsetzen durfte. Nehmen Sie Ideen mit und entwickeln sie gerne weiter.“

B7/D5

Fredy Peter
Öffentlichkeits- und Verlagsarbeit Mitternachtsruf

Wird Israel untergehen? Prophetische Perspektiven Jeremias

Trotz göttlicher Bewahrung und Vorsehung in der Vergangenheit ist zu beobachten, wie die Zukunft Israels immer wieder infrage gestellt wird. In Jeremia 31,31-40 wird uns deutlich gemacht: Israel hat Zukunft! Aber nicht aus sich, sondern aus Gott. Diese zehn Verse aus Jeremia 31 zeigen mit starken Argumenten, dass Israel selbst in Zeiten grösster Not und Bedrängnis sicher in Gottes Hand ist.

B8/D4

Hatim Jiryis
Pastor der Christ-the-King-Church in Maalot Tarshiha

Liebe deinen Nächsten - in einem Land von Hass und Streit

Wie kann ich mit meinen Gefühlen umgehen in einer Gesellschaft die so zerstritten ist? Kann es gelingen, beide Volksgruppen Juden und Araber zu lieben und ein Zeugnis zu sein inmitten dieser Völker? Wie geht das praktisch?
Welche Botschaft der Hoffnung gibt es?
Die Herausforderung der Gemeinde Jesu als arabisch christliche Gemeinde in Israel und auch persönlich im Land Israel. Dieses und noch mehr beschäftigt uns mehr denn je, nach dem Massaker und Kriegsbeginn im Oktober 2023. Hatim wird etwas von seinem Erleben  erzählen, wie es ihm als Leiter der Christ the King Church ergeht in Tarshiha/Maalot in und weshalb es sich lohnt, Gottes gute Botschaft der Hoffnung trotz widriger Umstände auszuteilen.

 

B10/C4

Dr. Rainer Uhlmann
Pfarrer und Dekan im Ruhestand in der evangelischen Württembergischen Landeskirche, ehemaliger Vorsitzender des Evangeliumsdienstes für Israel, Publikationen zu den Themen Messianische Juden, Geschichte Israels, Theologie des Alten Testaments, Landeskunde Israels

Steuern wir auf die Endzeit zu - was bedeutet der Gog und Magog Krieg?

Sind die Kriege in der Ukraine und in Gaza Teil der biblischen Endzeit? Auf diese Frage sind internationale christliche Führungspersönlichkeiten aufmerksam geworden. Die einen äußern, dass sich vor unseren Augen biblische Weissagungen erfüllen, die anderen halten eine solche Aussage für verfrüht. In diesen Tagen tauchen vermehrt Internet-Videos auf, die Passagen aus Hesekiel 38 zitieren und auf ein eventuelles Ende der Zeitepoche hinweisen. Was ist davon zu halten? Wo stehen wir in der biblischen Heilsgeschichte? Das wird Thema dieses Workshops sein.

C1/D9

Ariel L. Blumenthal
Autor, theologischer Lehrer einer messianischen Gemeinde in Jerusalem, Leitung des israelischen Zweigs Tikkun Globals

The God of Hope – for Jew & Gentile. (Romans 15:4-13)
Der Gott der Hoffnung – für Juden und Nicht-Juden (Römer 15,4-13)

Das Seminar basiert auf dem Buch des Sprechers mit dem Titel „One New Man: Reconciling Jew & Gentile in One Body of Christ: Reconciling Jew and Gentile in One Body of Christ” (Der eine neue Mensch: Juden und Nicht-Juden versöhnt in dem einen Leib Christi). Schlüsseltexte sind  Epheser 2,11-16 und Kolosser 2,11-23. Untersucht wird die Verwendung des Begriffs „Gesetz“ in Epheser 2,15 und Kolosser 2,14.20. Diesen Begriff im Kontext zu verstehen, ist ein Schlüssel, um die Botschaft des Apostels Paulus von dem „einen neuen Menschen“ zu entschlüsseln. Welches Gesetz, welche Torah wurde aufgehoben, um Frieden zwischen Juden und Nicht-Juden zu schaffen? Inwiefern ist Jesus nun frei, als Bundesvermittler für alle Stämme, Sprachen und Nationen zu fungieren? Das Verständnis dieser paulinischen Aussagen öffnet auch die Augen für endzeitliche Ereignisse.

C3

Susanne Wustl
Gründungsmitglied und Mitarbeiterin des Philippus-Dienstes

„Es geht uns alle an! – Gemeinsam gegen Antisemitismus“

Wir sprechen über die aktuelle Situation im Nahen Osten und in Deutschland  – wie wir sie verstehen und verantwortlich handeln können.
Es wird ein Bogen gespannt ab dem 7. Oktober 2023 – der Tag der Angriffe der Hamas auf Israel – bis hin zu der aktuellen Situation in Deutschland. Wir sprechen über konkrete Handlungsmöglichkeiten jedes Einzelnen, was man gegen Antisemitismus konkret tun kann.

C6

Benjamin Berger
Pastor einer Gemeinde jüdischer Jesusgläubiger in Jerusalem

Die Gemeinde des Messias

C8

Ruth-Andrea Möller
Gemeindereferentin bei EFG Christuskirche München-Perlach, Leiterin des AK Israel-Judentum-Nahost der EAD, verheiratet, zwei erwachsene Söhne

Mitmach-Israel-Bibelworkshop

Gottes Heilsgeschichte mit Israel und der Welt besser verstehen. Kein Referat, sondern ein interaktives Seminar, in dem wir miteinander ins Gespräch kommen und verschiedene Perspektiven auf Gottes Handeln mit seinem Volk Israel einnehmen werden. In einer lockeren Runde tiefgehende Wahrheiten neu denken.

C9/D1

Dr. Ansgar Niehoff
Technologie- & Investmentmanager, Schmidt + Clemens Group und Leiter von CSI Business

Wirtschaftswunder Israel - Start-Ups, Hochtechnologie und mehr

Das Land und seine wirtschaftlichen Errungenschaften faszinieren und sind zugleich Anlass, Start Ups und andere Unternehmen aus Israel mit Firmen weltweit in Kontakt zu bringen. Inzwischen war Dr. A. Niehoff knapp 20 Mal in Israel und hat mehrere Innovationsreisen dorthin organisiert. Das Seminar führt das Wirtschaftswunder Israels der vergangenen 75 Jahre vor Augen und nicht zuletzt auch den Gewinn der Zusammenarbeit mit den Unternehmen Israels. Könnte Israel künftig ein Gewinn für deutsche Unternehmen sein?!

C10/D10

Simon Schauer
ist Mitleiter von „Junge Christen an der Seite Israels“ (JCSI) und führt junge Erwachsene durch Israel.

Westjordanland - „Umstrittenes“ oder „Besetztes“ Gebiet?

In den deutschen Medien wird von „besetzten“ Gebieten gesprochen, wenn vom Westjordanland die Rede ist. In verschiedenen amerikanischen und israelischen Medien werden die Gebiete dagegen als „umstritten“ bezeichnet. Interessant bei der Diskussion um die Siedlungspolitik und eine Zwei-Staaten-Lösung ist vor allem die komplizierte Rechtslage vor Ort. Diese schauen wir uns im Seminar genauer an.

D6

Jurek Schulz
Theologischer Referent der Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi), Öffentlichkeitsarbeit: Autor und Verfasser unzähliger Beiträge zu den Themen Israel, Judentum, Antisemitismus

Israel - (k)ein Land wie jedes andere? Seine Existenz spaltet die Völker – Warum?  

Ist der jüdische Staat Israel ein Land wie alle Völker oder ist das jüdische Volk anders als alle anderen Völker? Durch das bestialische Massaker der Feinde Israels am 7. Oktober 2023 im Süden Israels wurde deutlich, wie groß der Hass auf den jüdischen Staat ist. Warum muss Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 immer wieder um sein Überleben kämpfen? Heute gleicht der Nahe Osten einem Pulverfass, das die Welt polarisiert. Was haben wir noch alles zu erwarten? Was sind die eigentlichen Ursachen dafür, dass dieser Landstrich so in Aufruhr ist und auf was dürfen wir noch hoffen?

D7

Winfried Rudloff
Pastor aus Berlin, Geschäftsführer "Ebenezer Emergency Fund International" in Deutschland

Israel und die lokale Gemeinde - Spannungsfeld und Zeichen der Hoffnung

Pastor Winfried Rudloff war viele Jahre Leiter und Pastor von Gemeinden. Aus diesem Fundus berichtet er wie es gelingen kann mit einer biblisch fundierten Theologie und den richtigen "Dosenöffnern" im Gemeindealltag für eine beständige und ausgewogene Pro-Israel Ausrichtung den Boden zu bereiten. Viele Berichte aus der Praxis - verbunden mit einer Brise Humor - ermutigen sich auf eine gemeinsame Reise zu begeben: ISRAEL UND DIE LOKALE GEMEINDE GEHÖREN ZUSAMMEN. PUNKT.

D12

Markus und Susanne Müller
leben als junge Familie mit drei Kindern im schönen Zabergäu bei Heilbronn. Dort betreut Markus als Berufsimker über 140 Bienenvölker. Gemeinsam schlägt ihr Herz dafür, dass Menschen durch Werthonig mit Gottes Versprechen in Berührung kommen. Ihre Geschichte und viel Wissenswertes über Bienen brachte Susanne 2022 in dem Buch „Von Bienen, Honig und Gottes große Güte“ auf Papier.

Honig und das verheißene Land

Ein Land, in welchem Milch und Honig fließt - Versprechen die Gott damals gegeben hat und auch heute noch relevant sind. Wir laden Sie ein mit uns auf eine Reise durch das Bienenjahr zu gehen. Staunen Sie über Gottes einzigartige Schöpfung und erfahren sie interessantes Hintergrundwissen über Bienen und Honig. Entdecken Sie die Versprechen, welche Gott auch für Ihre Leben bereithält und schmecken Sie Gottes große Güte. Mit vielen Bildern, einer Honigverkostung und kleinen Lesungen aus dem Buch „Von Bienen, Honig und Gottes großer Güte“ laden Markus und Susanne Müller zu diesem abwechslungsreichen Vortag ein.