Kongress "Freiheit"

Im April lädt der Schönblick zum Kongress „Freiheit 2026“ ein – eine Veranstaltung, die bewegt und verändert. Im Mittelpunkt steht ein Thema, das weltweit Millionen Menschen betrifft: Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung. Der Kongress möchte informieren, sensibilisieren und Mut machen, genauer hinzusehen und Verantwortung zu übernehmen.

Nicht nur für Fachleute: Der Kongress bietet auch Einsteigerinnen und Einsteigern die Chance, sich diesem drängenden Thema erstmals zu nähern. Erfahrungsberichte zeigen eindrücklich, wie Menschen in moderne Formen der Sklaverei geraten und welche Wege es hinaus gibt.

Ein Schwerpunkt liegt auf dem sogenannten „Nordischen Modell“, das in Ländern wie Schweden, Norwegen und Frankreich umgesetzt wird. Dabei werden nicht die Prostituierten, sondern die Käufer sexueller Dienstleistungen zur Verantwortung gezogen – während Betroffene durch Ausstiegsprogramme und Hilfsangebote unterstützt werden. In Skandinavien hat dieses Modell nachweislich geholfen, Menschenhandel und Straßenprostitution einzudämmen.

Zudem wird deutlich, wie eng Prostitution und Pornografie miteinander verknüpft sind und wie wirtschaftliche Interessen und Ausbeutung häufig Hand in Hand gehen. Der Kongress möchte nicht nur die Not sichtbar machen, sondern auch Lösungsansätze aufzeigen – gesellschaftlich, politisch und persönlich.

Es gibt Tagestickets, mit denen Interessierte einfach einmal „reinschnuppern“ können. Und: Vor Ort besteht die Möglichkeit, gemeinsam zu beten – für Betroffene, für Veränderung und für eine Kultur der Würde. Denn Gebet bewegt und wenn wir würdevoll miteinander umgehen, können wir Zeichen setzen. Vielleicht strahlt das sogar so weit aus, dass Gesetze sich zum Besseren verändern.