Die größte Geschichte aller Zeiten erlebt Ihre Renaissance in Gmünd

Die Passionsspiele auf dem Schwäbisch Gmünder Schönblick:

Rund 100 Darsteller werden dazu beitragen, dass die Passionsspiele zu einem Ereignis werden, wie es seit 200 Jahren nicht mehr zu sehen war: „In den Passionsspielen sind alle Christen in ihrem Glauben vereint. Wir loben und danken Gott, dass wir im Jahre 2023 diese Aufführungen zeigen dürfen“, sagt Matthias Ihden, der bereits mit seinem Luther-Werk und dem damit verbundenen Theaterstück am Schönblick für Furore sorgte und der zudem für die herausragende Klassikreihe verantwortlich ist. Er sei glücklich, dass die Stadt Schwäbisch Gmünd ebenso wie die Kirchen „mit im Boot sind“ und auf vielfältige Art und Weise unterstützen. „In der Stadt war im Sommer auch im Rahmen der Staufertage die Geschichte lebendig. Das freut uns sehr und beides passt wunderbar zusammen“, so Matthias Ihden.

Noch im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren Passionsspiele – darstellerische Aufführungen des Leidensweges Jesu Christi – in ganz Europa verbreitet. Über lange Zeit zählte auch Schwäbisch Gmünd zu den Aufführungsorten und erfreute sich einer besonders lebendigen und reichen Passionstradition. Bis ins Jahr 1803 wurde in der ehemaligen Reichsstadt an Gründonnerstag und Karfreitag über mehrere Stunden das „Leiden-Christi-Spiel auf der Volksbühne“ aufgeführt.

Die Neuauflage mit insgesamt fünf Vorstellungen wird im Forum des Schönblicks stattfinden, das mit seinen 1000 Plätzen und der großen Bühne die idealen Rahmenbedingungen für die rund dreistündige Aufführung bietet. Tickets gibt es unter www.schoenblick.reservix.de. Schönblick-Direktor Martin Scheuermann: „Das ist sicherlich auch ein perfektes Weihnachtsgeschenk – die Geschichte unseres Glaubens: Was könnte besser passen?“