Christenverfolgung heute
Gedenkt der Märtyrer

10. bis 13. November 2019 auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde!

Millionen Christen werden wegen ihres Glaubens bedrängt, verfolgt und auch getötet. Leider nimmt ihre Zahl zu. Wir wollen mit einigen von ihnen auf dem Kongress ins Gespräch kommen, wollen ihnen eine Stimme geben, ihre Anliegen in der Fürbitte aufgreifen sowie die Netzwerke zwischen ihnen und den Christen in der „freien Welt“ ausbauen. Unsere Verpflichtung als Christen ist es, dass wir uns für unsere bedrängten Glaubensgeschwister in der Welt einsetzen. Der Kongress informiert Medien, motiviert Politiker und zeigt Initiativen zum Handeln für alle auf.

Wir freuen uns auf die Begegnungen mit Ihnen

Mirjam Alber, Kuno Kallnbach, Helmut Matthies, Martin Scheuermann, Daniela Städter │ Kongressleitung

Besonderes Highlight:

Outbreakband

Freitag, 8.11. um 19.30 Uhr • Konzert mit Beiträgen von verfolgten Christen

Mehr Infos zum Konzert...

Der indische Nationalismus wird immer extem-hinduistischer -
warum eine uralte Tradition/Religion die christliche Kirche bekämpft?!

Jesiden: verfolgt, bedroht und von Gott geliebt


Syrien - Wiege der Christenheit
Zu Besuch bei den Christen in Syrien

Pfarrer Peter Fuchs ist Geschäftsführer der christlichen Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI-Deutschland). CSI setzt sich überall auf der Welt für Menschen ein, die aufgrund ihres christlichen Glaubens verfolgt werden und unterhält wichtige Hilfsprojekte in Syrien, um die dort lebenden Menschen in ihrem Land zu verwurzeln. Peter Fuchs bereiste wiederholt Syrien, zuletzt im Mai 2019. Er wird in einem lebendigen Bildvortrag aus eigener Anschauung über die Situation vor Ort und die Lage der christlichen Gemeinden berichten und auch das reiche christliche Erbe Syriens beleuchten.

Christliche Entwicklungshilfe in der Welt des Islams

  

Politische Fürsprache für verfolgte Christen.
Wie geht das?
(Beispiel Irak)

Auch im 21. Jahrhundert bleibt es eine bittere Realität: Christen werden in vielen Ländern bedrängt und verfolgt. Doch oft haben sie keine Möglichkeit, selber über ihre Lage zu berichten. Sie sind darauf angewiesen, dass wir ihnen eine Stimme geben. Sie brauchen eine Lobby. Gleichzeitig ist das Thema "Religionsfreiheit" in den vergangenen Jahren in der Politik angekommen. Es wird immer wichtiger und ist bei vielen Abgeordneten präsenter als jemals zuvor. Umso mehr brauchen sie gut recherchierte und differenzierte Informationen. In diesem Seminar wird es daher um die Fragen gehen: Wie erhalten die politischen Entscheider authentische und repräsentative Einblicke in die Lage der Christen vor Ort? Wer vertritt die Interessen der bedrängten und verfolgten Christen im politischen Berlin? Was kannst du oder deine Gemeinde dafür tun? Am Beispiel der Christen im Nordirak zeigen wir, welche  Zusammenhänge man kennen sollte und wie eine politische Fürsprache in der Praxis aussehen kann.

Glaube, Identität und Gemeinde:
Bewegung der ersten Generation Christen aus dem Islam
Hoffnung und Wachstum trotz Verfolgung



Bedrohung und Verfolgung von Christen in Lateinamerika
Eine praktische und methodologische Untersuchung sowie Hilfsmaßnahmen

Dieser Workshop wird sich mit den Maßnahmen beschäftigen, die Christen in Lateinamerika einsetzten, um die negativen Auswirkungen der Verfolgung zu lindern und gleichzeitig standhafter zu werden. Verfolgung lässt sich nicht immer vermeiden aber man kann darauf proaktiv reagieren. Dr. Petri wird die Theologische Unterscheidung erklären zwischen Verfolgung, die auszuharren ist und Verfolgung den man wiederstand leisten soll.
Zunächst beschäftigt sich dieser Workshop mit den strukturellen Bedingungen, die Verfolgung verursachen, um eine wirksame Reaktion darauf zu ermöglichen. Dr. Petri erklärt die Bewältigungsstrategien der Lateinamerikanischen Christen und wie diese die weltweite Gemeinde dabei helfen kann, die verfolgten zu unterstützen.

Wer ist dein Nachbar (Lukas 10, 23-37)
Wie Muslime und Christen in Nigeria im Alltag zusammenleben können

In Nigeria leben ca. 45% Christen und etwa 50% Muslime. Alle Einwohner Nigerias wünschen sich sauberes und fließendes Trinkwasser, elektrisches Licht rund um die Uhr und einen funktionierenden Rechtsstaat. Ob Christen oder Muslime, die meisten Menschen sehnen sich nach einem sicheren Land, wo der Meuchelmord durch Terrorbanden nicht zum Alltag gehört.
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Christen und Muslime ganz praktisch miteinander zusammenleben können, welche Kommunikation notwendig ist und wie wir zu einem möglichst friedvollen Miteinander finden können.
Da uns bewusst ist, dass echter Friede nur durch Jesus Christus zu finden ist, werden wir auch darüber sprechen, wie wichtig es ist, bei allen notwendigen Absprachen über praktische Abläufe, Muslimen ein lebendiges Zeugnis von Jesus Christus zu sein und ihnen das Wort Gottes nahe zu bringen.

Einheit und Zusammenarbeit der Christen im Nahen Osten
Vertreter lokaler Organisationen im Gespräch


Faktencheck Forschung I
Deutschsprachige Christen und Bedrängnis im Orient
Lektionen aus der Geschichte



Die Entwicklung der Religionsfreiheit in den osteuropäischen Ländern und die Möglichkeiten der KEK

Faktencheck Forschung II
Predigen über Verfolgung


Flucht und Fluchthilfe – Beobachtungen aus dem Neuen Testament

Zum Umgang mit den Zahlen im Weltverfolgungsindex
Wie entsteht der Bericht “Religionsfreiheit weltweit” von KIRCHE IN NOT?

Der Weltverfolgungsindex und der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ sind die beiden umfassendsten Berichte zum Thema von christlicher Seite.
Der Weltverfolgungsindex von Open Doors und das ihm zugrundeliegende Zahlenwerk gehören zu den meist zitierten – und manchmal auch fehlzitierten oder missverstandenen – Instrumenten zur Messung von Diskriminierung oder Verfolgung von Christen und Verletzungen der Religionsfreiheit. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, was die Zahlenangaben bedeuten und aussagen können.
Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ von KIRCHE IN NOT ist der einzige Bericht dieser Art auf katholischer Seite. Er erscheint seit 1999 alle zwei Jahre und analysiert die Lage der Religionsfreiheit für alle Länder der Erde, liefert also eine globale Analyse der Religionsfreiheit.
Die Referenten führen in die Entstehung dieser Berichte ein und geben Hinweise zu ihrer angemessenen Deutung.

Gebet für Nordkorea – aber wie?


Peacemaker (Friedensstifter)
Christen als Brückenbauer in der digitalen Welt
Schwerpunkt Naher Osten

Simon Jacob, Unternehmer, freier Journalist und Schriftsteller, kam 1978 im Südosten der Türkei auf die Welt. Aufgrund der ethnischen und religiösen Benachteiligungen in der Region immigrierten seine Eltern nach Deutschland, als Jacob zwei Jahre alt war. Jahrzehnte später bereiste er immer wieder die frühere Heimat und den Nahen Osten. Als Unternehmer verfügt er über weitreichende technische Kenntnisse in den Bereichen IT, Automotive, Energie und Industrieapplikationen. Jacob produzierte und designte in jungen Jahren Hardware, bevor er an weltweit agierende Konzerne wechselte. Seine technischen Kenntnisse und guten Netzwerke halfen ihm dabei, die Entwicklungen in den Neuen Medien sowohl technologisch als auch gesellschaftlich näher zu erfassen. Ein großer Teil seines Buches beschäftigt sich mit den Auswirkungen von Falschmeldungen, sogenannten Fake News, extremistischen Dogmen im Cyberspace, einhergehend mit der Abkopplung von der Realität und deren massiven Auswirkungen auf eine junge Gesellschaft weltweit. Gerade die massive Verbreitung von Verschwörungstheorien spaltet diese Gesellschaft und führt zu Verwerfungen, die radikale Strömungen jeglichen Couleurs hervorbringen. Doch Christen können und sollten die technologischen Möglichkeiten auch nutzen, um Brücken zu bauen und Frieden zu schaffen. Dass dies möglich ist, beweist Jacob durch einen visuellen Vortrag zum Thema, in dem verschiedenste Akteure zu Wort kommen.

The Big Picture:
Leiden und Verfolgung in breiter Perspektive
Als Kirche vorbereitet in die Zukunft

Hat der Säkularismus das letzte Wort? Wird die Kirche weiter marginalisiert?
Über ein vertieftes Verständnis von biblischen, historischen und kulturellen Perspektiven wird die Gemeinde Jesu auch praktisch besser vorbereitet sein, wenn für sie die Zeiten auch in der westlichen Welt zunehmend schwerer werden.
In diesem Seminar stellen wir einen Kurs mit mehreren Modulen vor, der für Kirchen, theologische Ausbildungsstätten und Missionswerke geeignet ist. Der Kurs will helfen ein tieferes und breiteres Verständnis biblischer, historischer und kultureller Aspekte des Widerstands gegen die Gemeinde Jesu und derer Verfolgung zu erarbeiten.
Damit wir gelassen, getröstet und mit gutem Mut unter zunehmendem Druck Jesus zuversichtlich dienen, müssen wir lernen aus selbstverständlichem, erwachsenem und biblischem Denken heraus Verfolgung in ihrer verschiedenen Gestalten und Ausprägungen besser zu verstehen und zu orten. 
Und in den gegebenen Spannungsfeldern die eigene Verantwortung in der Gesellschaft besser verstehen und wahrnehmen, bis Jesus wiederkommt.
Zur Sprache kommen:
Modul 1: Die biblische Perspektive der Verfolgung
Modul 2: Die historische Perspektive der Verfolgung
Modul 3: Die geistliche Dynamik der Verfolgung
Modul 4: Moderne Verfolgungsdynamik